Regensburg – Nicht alle Kinder können über Weihnachten daheim feiern, manche liegen im Krankenhaus, beispielsweise in der KUNO-Kinderklinik am Universitätsklinikum Regensburg. Um diese etwas zu trösten, besucht das „Fürstliche Christkind“ in der Adventszeit diese kleinen Patienten.

Von Mario Hahn

Blizz: Hallo liebes Christkind. Wie haben die Kinder denn auf Deinen Besuch reagiert?

„Fürstliches Christkind“ (alias Julia Obermeier): Am Mittwoch machte ich mich wieder auf den Weg, um Kinder im Krankenhaus zu besuchen, denen es gesundheitlich nicht gut genug geht, um zu mir auf den „Romantischen Weihnachtsmarkt“ zu kommen. Als ich mit meinem Helfer in der Kinder-Uniklinik erschien, sah ich, wie die Augen der kleinen Patienten erstrahlten. Ich bin von der tollen Stimmung an den KUNO-Häusern begeistert. Trotz schwerer Erkrankungen sind die Kinder ausgesprochen fröhlich. Mich freut es ganz besonders, dass ich in diesem Jahr Heiterkeit und Liebe zu den Menschen bringen darf, die die Adventszeit nicht so ausgelassen feiern können. Viele der Kinder hatten ihre Eltern dabei, und warteten gespannt, was ich zu erzählen hatte. Einige waren mutig, andere Kinder ganz schüchtern, aber jedem von ihnen wurde ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Außerdem erzählte ich Ihnen eine Weihnachtsgeschichte über ein mutiges Mädchen.

Hast Du auch Geschenke dabei gehabt?

Um die Wartezeit auf Weihnachten etwas zu verkürzen, habe ich den kleinen Patienten Schokolade, Mandarinen und andere Leckereien mitgebracht. Als Andenken an meinen Besuch gab es zudem für jeden eine Schneekugel. Ein Engel oder ein Nikolaus saßen da im lustigen Schneewirbel!

Haben die Kinder auch ein Gedicht aufgesagt oder ein kleines Liedchen gesungen?

Die Kinder haben mir „Vom Himmel hoch, da komm ich her…“ vorgesungen. Darüber habe ich mich sehr gefreut.

Hast Du Dir viel Zeit für die Kinder genommen?

Ich habe jeden Einzelnen begrüßt und mir Zeit genommen. Manche Kinder erzählten mir von ihrer Krankheit, andere freuten sich einfach, einmal mit dem Christkind persönlich sprechen zu dürfen.

Die Kinder hatten sicherlich Wünsche an das Christkind.

Viele Kinder nutzten die Gelegenheit und flüsterten mir Ihre Weihnachtswünsche ins Ohr, oder übergaben mir ihre Wunschzettel. Die Kinder dürfen gespannt sein, was in den schön verpackten Weihnachtsgeschenken stecken wird!