Generalsanierung des “Gesslerheims” abgeschlossen Moderner Wohnraum für 190 Studenten in Königswiesen

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Regensburg – Am Montag wurde das generalsanierte Haus 1 des Wohnheims in der Dr.-Gessler-Straße nach dreijähriger Bauzeit eingeweiht. Dringend benötigter Wohnraum steht nun – mit eineinhalbjähriger Verzögerung – wieder zu Verfügung.

Von Claudia Böhm

Das modernisierte Treppenhaus wirkt jetzt deutlich luftiger und heller

Am 2. Mai ist das Gebäude bezugsfertig und 190 Studierende werden die modernen farbenfrohen Appartements in Haus 1 der Wohnanlage wieder mit Leben füllen. Nach dreijähriger Bauzeit kann das Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz nun dank erfolgreicher Nachverdichtung 21 mehr Wohneinheiten anbieten als vor der Sanierung.

Lange Bauzeit und viele Probleme

Geschäftsführerin Gerlinde Frammelsberger ist froh, nach vielen Problemen, die die Fertigstellung nicht nur verzögerten, sondern den Bau auch deutlich verteuerten, einen Schlussstrich unter das Projekt ziehen zu können. Statt 11,7 Millionen, wie ursprünglich veranschlagt, habe der Bau 14,7 Millionen Euro Gesamtkosten verursacht. Optisch ist die Wohnanlage kaum wiederzuerkennen. Die mehrfarbige Fensterfront und ein Lichtkunstwerk im Treppenhaus wirken wie eine Verjüngungskur auf das 1977 errichtete Gebäude.

Bezahlbarer Wohnraum ist knapp
Modernes Mobiliar und eine freundliche Farbgebung kennzeichnen die Appartements im Studentenwohnheim

Bezahlbarer Wohnraum ist gerade in Universitätsstädten wie Regensburg knapp. Daher appelliert Gerlinde Frammelsberger an die Stadt, statt Stellplätzen Wohnflächen zu schaffen. Wissenschaftsminister Bernd Sibler versichert: „Wir würden gerne noch mehr tun, wenn wir entsprechende Flächen hätten.“ Bei Bürgermeister Jürgen Huber rennen die beiden damit offene Türen ein, doch seien es Interessen ganz unterschiedlicher Art, die die Stadt vertreten müsse.
Regensburg ist bei Studentinnen und Studenten aus aller Welt sehr beliebt. Sowohl die Universität als auch die Ostbayerische Technische Hochschule (OTH) verzeichnen steigende Studierendenzahlen. Fast 33.000 junge Leute sind aktuell an den drei Hochschulen eingeschrieben. Deshalb wird derzeit auch an einer neuen Studenten-Wohnanlage auf dem ehemaligen Kasernengelände gebaut, die im Januar 2020 eröffnet werden soll. Im Interesse der Studierenden dann hoffentlich nicht wieder mit drei Semestern Verzögerung.

Mehr Infos: www.stwno.de

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