Regensburg – Er strahlt ganz in weiß, er ist gerade mal zwei Wochen alt und er setzt fortan ein Zeichen der Hilfe in der Region: Der siebenmillonste BMW aus dem Werk Regensburg. Im Rahmen der Benefizgala „Menschen, die bewegen“ im Regensburger Marinaforum wurde das Jubiläumsfahrzeug nun dem Förderverein für seltene Erkrankungen e. V. in Regensburg übergeben. Für den Verein werden Ärzte und Helfer den BMW X2 nutzen, um Patienten und deren Angehörige zu besuchen.
„Damit ermöglichen Sie uns eine Mobilität, die wir uns lange gewünscht haben“, sagte Prof. Mark Berneburg, als er von Werkleiter Manfred Erlacher den Schlüssel für den BMW X2 übernahm. Erlacher hatte zuvor die Arbeit des Zentrums für seltene Erkrankungen als einen wichtigen Pfeiler in der medizinischen Versorgung Ostbayerns bezeichnet. „Diese wenig bekannte Arbeit verdient jede Unterstützung“. Eine Erkrankung gilt als selten, wenn es nicht mehr als 5 Betroffene pro 10.000 Einwohner gibt. Seltene Erkrankungen werden deswegen als die Waisenkinder der Medizin bezeichnet. Der Leidensweg beginnt oft schon als Kind – und bis eine Diagnose gestellt wird, warten Betroffene oft sehr lange.
Für den BMW-Standort Regensburg ist das siebenmillionste Fahrzeug nicht nur Beleg einer Erfolgsgeschichte, mit der bei der Grundsteinlegung des Werkes 1984 niemand in der Region rechnen konnte. „Das Jubiläumsfahrzeug hat unser aller Leidenschaft, unser aller Ehrgeiz und unser aller Leistung an Bord“, so steht es in der aktuellen Werkszeitung. Bei allem Stolz richtet sich der Blick der BMWler in Harting aber vor allem nach vorn. In einer Anzeigenserie zum Produktionsjubiläum verbindet das Unternehmen seinen Dank an die Mitarbeiter und an die Nachbarn in der Region mit einem klaren Versprechen: „Kein Grund, auszuruhen.“.