Ihr Tun hat Regensburg sozialer gemacht Altbürgermeisterin Hildegard Anke ist 100 Jahre

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Regensburg – Es gibt nicht viele Menschen, die durch ihr Tun etwas verändern. Hildegard Anke ist aber so ein Mensch. Durch ihr Engagement hat sie vieles sozialer, ja: besser gemacht. Kürzlich feierte die „Grande Dame der Regensburger Sozialpolitik“ ihren 100sten Geburtstag. Gratulation!

Von Mario Hahn
Zu den vielen Gratulanten gehörte die Oberbürgermeisterin. Gertrud Maltz-Schwarzfischer lobte die Kommunalpolitikerin, die von 1972 bis 2002 für die CSU im Stadtrat saß und davon zwölf Jahre (von 1990 bis 2002) ehrenamtliche Bürgermeisterin war: „Hildegard Anke hat sich in ihren Ämtern, aber auch darüber hinaus, stets für diejenigen eingesetzt, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Zahlreiche Initiativen für Kinder, Familien, Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Migrationshintergrund, Kranke und Menschen mit Behinderung gehen auf sie zurück.“
Mit ihrem sozialen Engagement als Politikerin, aber auch privat, hat Hildegard Anke Maßstäbe gesetzt und vieles angestoßen, was in Regensburg bis heute fortwirkt, wie etwa das Seniorenamt, den Treffpunkt Seniorenbüro, die Aktionen „Essen auf Rädern“ und „Sparbücher für Heimkinder“. Allein die von ihr gegründete Aktion „Maria Probst“ hat bis heute einen stattlichen sechsstelligen Betrag an Spenden zur Unterstützung von Kindern und Familien gesammelt.
Hildegard Anke erhielt für ihr großes soziales und politisches Engagement zahlreiche Auszeichnungen der Stadt, des Freistaats und der Bundesrepublik – unter anderem den Bayerischen Verdienstorden und das Bundesverdienstkreuz erster Klasse.
„Hildegard Anke ist mit ihrem herausragenden sozialen Engagement ein Vorbild für alle, die in der Politik tätig sind. Sie hat im Rathaus, im Stadtrat und auch privat wichtige Wegmarken in der Regensburger Sozialpolitik gesetzt und einen erheblichen Beitrag dazu geleistet, dass wir heute stolz sein können auf das starke Miteinander in unserer Stadt“, würdigte OB Gertrud Maltz-Schwarzfischer die Jubilarin.
Als eine der ersten Frauen in der scheinbaren „Männerdomäne“ Politik sei sie zudem eine Vorreiterin gewesen, die andere Frauen stets ermuntert habe, es ihr gleichzutun. „Ich danke Hildegard Anke herzlich für alles, was sie zum Wohle unserer Stadt bewegt hat. Ich freue mich sehr, dass sie diesen ganz besonderen Geburtstag bei so bewundernswert guter Gesundheit feiern kann, und ich wünsche ihr und unserer Stadt, dass uns ihr wacher Geist und ihr großes Herz noch lange erhalten bleiben mögen!“
https://www.blizz-regensburg.de/regional/regensburg-aendert-alkoholkonsumverbot-in-der-innenstadt-135073/

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