„Jugend forscht“ erstmals in Regensburg Universität Regensburg wird Austragungsort der 56. Wettbewerbsrunde am 5. Februar

"Jugend forscht" in Regensburg. Foto: Stiftung Jugend forscht e. V.

Regensburg – Die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen haben auch vor „Jugend forscht“ nicht haltgemacht: Im Februar 2020 konnten auf Regionalebene noch die meisten Wettbewerbe stattfinden, der Lockdown und die späteren Kontaktbeschränkungen hatten jedoch zur Folge, dass fast alle Landeswettbewerbe und schließlich auch der Bundeswettbewerb abgesagt werden mussten.

Um „Jugend forscht“ auch 2021 wieder zu einem Erfolg werden zu lassen, werden heuer alle Wettbewerbe ins Virtuelle verlagert. „Die Jungforscher/innen stehen schon in den Startlöchern und wollen ihre Arbeiten präsentieren“, so Michael Stefan, der Landeswettbewerbsleiter von „Schüler experimentieren“, der Juniorsparte von „Jugend forscht“. „Mit der speziellen Software Veertly haben wir eine geeignete Plattform gefunden, die einer Präsenzveranstaltung recht nahekommt.“

Die 56. Wettbewerbsrunde beginnt gleich mit einer Neuerung: Regensburg ist ab sofort neuer Standort für die Austragung eines Regionalwettbewerbs und des Landeswettbewerbs „Schüler experimentieren“. „Der Universität Regensburg liegt der Forschernachwuchs sehr am Herzen, daher haben wir die Aufgabe als Pateninstitution natürlich gerne übernommen“, sagt Dr. Stephan Giglberger, MINT-Beauftragter der Universität. Hörsäle und Seminarräume werden in diesem Jahr zwar nicht gebraucht, aber auch die virtuellen Veranstaltungen müssen vorbereitet werden: „Zum einen richten wir für jedes Projektteam einen virtuellen Messestand ein, an dem die Teilnehmer ihre Forschung präsentieren können“, erklärt Giglberger, „und zum anderen bereiten wir das Eingangsportal für die Besucher vor, sozusagen die Haupthalle, in der alle begrüßt werden, von der aus die Stände besucht werden und wo am Ende des Tages die Siegerehrung stattfinden wird.“ Die Jury des Regionalwettbewerbs wird auch von Wissenschaftler/innen der Universität Regensburg unterstützt.
Für die Uni hat die Förderung von Schüler/innen im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich schon länger Tradition. Zuletzt hat sie zusammen mit der Stadt und der Ostbayerischen Technischen Hochschule den Verein MINT-Labs im Haus RUBINA konzipiert und aufgebaut. Als Sponsor der Jungforscherveranstaltungen konnte die Scheubeck-Jansen Stiftung gewonnen werden.

Die Regionalwettbewerbsleiterin Julia Fesseler stellt zufrieden fest, dass sich für den Regionalwettbewerb am 5. Februar bereits 92 Teilnehmer/innen mit 65 Themen aus den Bereichen Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik und Informatik, Physik sowie Technik angemeldet haben. „Wir hatten schon befürchtet, dass der pandemiebedingte Einbruch größer ausfällt, denn bundesweit liegt der Rückgang bei 23,5 Prozent“, so Fesseler, „doch die Regensburger Schüler/innen sind stark!“
Auch wenn die Wettbewerbe nur virtuell stattfinden: Publikum ist immer wichtig und willkommen. Auch am 5. Februar sind Schulen, Interessierte und Förderer herzlich eingeladen, sich zwischen 13.30 und 15.30 Uhr die Projekte der Teilnehmer/innen anzuschauen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Der Zugang wird am 5. Februar über die Web-Adresse www.jugend-forscht-bayern.de/rw-r möglich sein.

 

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