Kleiderkammern dürfen wieder Waren ausgeben An Bedürftige in Regensburg

Aktualisiert vor 3 Wochen von Nadja Pohr

Regensburg – Auch im Lockdown dürfen die Kleiderkammern gebrauchte Kleidung an Bedürftige in Regensburg ausgeben. Die Landtagsabgeordnete Sylvia Stierstorfer und Sozial-Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein hatten sich dafür gemeinsam bei der Bayerischen Staatsregierung stark gemacht.

„Ich freue mich, dass die Sozialministerin so rasch und positiv auf unser Anliegen reagiert und grünes Licht gegeben hat“, so MdL Sylvia Stierstorfer. Auch Bürgermeisterin Astrid Freudenstein ist erleichtert: „Die Kleiderkammern sind gerade jetzt in der kalten Jahreszeit wichtig für die Versorgung unserer Obdachlosen“, so Freudenstein.

Die Vorgaben sind wie im Einzelhandel: Die Kleiderkammern nehmen vorab schriftlich oder telefonisch entgegen, welche Waren gebraucht werden. Die Kleidung darf dann unter Einhaltung der im Einzelhandel üblichen Hygienevorschriften nach dem so genannten „Click/Call & Col-lect System“ ausgegeben werden. In Stadt und Landkreis Regensburg betreiben gleich mehrere Wohlfahrtsverbände und soziale Initiativen Kleiderkammern. Zuletzt mussten auch sie wegen der Corona-Pandemie schließen.

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Nadja Pohr

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