Kunst, Gastronomie und ein Riesenrad im Bahnhofsumfeld Stadt Regensburg plant öffentliche Zwischennutzung des Kepler-Areals

Die Stadt Regensburg plant eine kurzzeitige Zwischennutzung der Baufläche am Ernst-Reuter-Platz. Bevor im Frühjahr 2021 auf dem rund 4 500 Quadratmeter großen Areal der provisorische Busbahnhof (Interims-ZOB) errichtet wird, soll die leerstehende Baufläche am Ernst-Reuter-Platz für alle Bürgerinnen und Bürger geöffnet werden. Derzeit wird die Baugrube noch verfüllt.

Die Zwischennutzung soll mit einem Aktionstag im Herbst starten. Neben einem Riesenrad als städtebaulichem Aussichtspunkt auf das Areal und einem kleinen gastronomischen Angebot sollen unterschiedliche Partner die Fläche – unter Berücksichtigung geltender Corona-Auflagen – mit Leben füllen. Hier ist die Stadt Regensburg mit verschiedenen Vereinen und Kulturakteuren im Gespräch. „Wir wollen bewusst auch der Künstler-Szene, die in diesem Jahr bisher kaum Möglichkeiten der öffentlichen Darbietung hatte, eine Bühne geben“, erklärt Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer. Künstlerinnen und Künstler sämtlicher Genres können daher zusätzlich einen festen Bereich kreativ mitgestalten. Hierfür soll ab 17. August 2020 ein Wettbewerb ausgelobt werden, der sich an Künstlerinnen und Künstler richtet, die entweder in der Stadt Regensburg ansässig sind oder ihren überwiegenden Schaffensschwerpunkt im Stadtgebiet Regensburg haben.

Am zukünftigen Standort des Omnibusbahnhofs tut sich was

In den nächsten Jahren wird das rund 80.000 Quadratmeter große Bahnhofsareal umgestaltet: Langfristig wird hier ein neuer, leistungsfähiger Zentraler Omnibusbahnhof entstehen mit Anschluss zur geplanten Stadtbahn sowie eine Tiefgarage, die Verkehrs- und Freiflächen werden neu geordnet und der Bereich verkehrsberuhigt, so dass in Zukunft ÖPNV, Fußgänger und Radfahrer Vorrang haben. Diese planerischen Vorgaben entstammen der Bürgerbeteiligung zu dem Großprojekt.

Potenzial des Areals soll genutzt werden

Mit der Zwischennutzung und den verschiedenen Aktionen auf den rund 4 500 Quadratmetern am Ernst-Reuter-Platz soll das Potenzial des Areals sowie die Vielfalt des Großprojekts gezeigt werden. „Wir wollen den Regensburgerinnen und Regensburgern mit der Zwischennutzung schon einen kleinen Vorgeschmack geben auf das, was uns im Bahnhofsumfeld in Zukunft erwarten wird: Ein inspirierendes Areal mit Wohlfühl-Atmosphäre, das nicht mehr nur als Durchgangsort dient, sondern das man gezielt aufsucht, um dort eine schöne Zeit zu verbringen“, so die Oberbürgermeisterin.

Die Baufläche bleibt voraussichtlich bis Dezember geöffnet.

Claudia Böhm

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

X