Licht im Lockdown: Freie Wähler wollen, dass #KallmünzLeuchtet Antrag für eine „strahlende Idee“: Rückt der Advent die Marktgemeinde in ein neues Licht? / Abstimmung vermutlich Ende November

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Kallmünz- Corona, Lockdown, Kontaktbeschränkungen – die Pandemie liegt auch über Kallmünz wie schwerer Nebel. Mit Licht und Zuversicht wollen die Freien Wähler dem nun begegnen. Auf Vorschlag des Ortsverbandes hat Fraktionsvorsitzender Martin Schmid einen Antrag im Marktgemeinderat eingebracht.

Sein vielversprechender Titel lautet „#KallmünzLeuchtet“ – und Schmid erklärt schnell den Facebook-Jargon: „Uns geht es darum, der dunklen Stimmung dieses pandemischen Jahres zu begegnen – ohne großen Aufwand, ohne großes Geld“. Geht es nach den Freien Wählern , soll Kallmünz ab erstem Advent leuchten: „Wir wollen, dass Burg, Kirche und Rathaus im Licht bestehender Spots erstrahlen“, so Schmid. Damit aber nicht genug: „Wir setzen aufs Wir: Jeder ist eingeladen, unseren Markt leuchten zu lassen“, so Ortsvorsitzende Ina Geissler.

Gemeinsam wolle man die Adventszeit in Kallmünz zu einer „Sternstunde“ verwandeln: Neben den angestrahlten Gebäuden solle ein großer Christbaum am Schmidwöhr für Stimmung sorgen. „Irgendwie geht’s da auch um Sehnsucht“, so Schmid: „Wir wollen Emotionen wecken“ – und das alles nicht ohne Grund. „Corona verlangt uns allen so viel ab – egal, ob die Angst um den Arbeitsplatz, die Last der Einsamkeit oder auch das Kreuz akuter Erkrankung. Da müssen wir einfach zusammenhalten, ein Zeichen der Zuversicht setzen“.

Den Stadtsäckel soll all das, so die Freien Wähler , nur minimal belasten: „Wir setzen auf bestehende Strukturen und die Zusammenarbeit Vieler“. In der Tat sind existierende Strahler an Kirchturm und Rathaus seit Jahren schlichtweg ungenutzt. Die Beleuchtung der Burg ist – nach Monaten der Dunkelheit – inzwischen durch ein neues Kabel versorgt: „Da wartet das Ende lediglich auf den Anschluss an die bestehenden Lampen“.

Weitere Impulse erwartet man sich von der Bevölkerung: „Kallmünz leuchtet, wenn du strahlst“, so die Einladung im Netz. „Ich bin mir sicher: Burg, Kirche und Rathaus werden zum Katalysator. Wir werden unsere wundervolle Marktgemeinde heuer an ganz vielen Stellen leuchten sehen“, so Schmid mit ebenso leuchtenden Augen.

Und auch bei Titel und Hashtag hat sich das junge Team der Freien Wähler seine Gedanken gemacht: „Der Hashtag ist keine Spielerei – er sorgt dafür, dass Bilder unserer wundervollen Heimat um die digitale Welt gehen und für Hoffnung werben“, so Geissler. „Wir wollen, dass Kallmünz zum Gesicht eines vernünftigen, verantwortungsvollen und zuversichtlichen Umgangs mit dem Virus wird: Wir alle lassen uns nicht unterkriegen: Nicht vor Weihnachten, niemals“, so die Botschaft der Aktion.

Der Marktgemeinderat entscheidet über den Antrag voraussichtlich in seiner nächsten Sitzung Ende November.

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