Maskenpflicht bleibt in Regensburger Altstadt Freistaat lehnt Antrag der Stadt ab

Aktualisiert vor 2 Monaten von Nadja Pohr

Regensburg – Der Mund-Nasen-Schutz muss in der Altstadt weiter getragen werden! Trotz der erfreulich niedrigen 7-Tage-Inzidenz der Stadt Regensburg kann nach Auskunft des Staatsministeriums für Pflege und Gesundheit noch keine Lockerung erfolgen.

Aufgrund der Ausbreitung von besorgniserregenden Virusmutationen in Bayern und der damit einhergehenden höheren Infektiosität hält der Freistaat eine Aufhebung der Maskenpflicht an zentralen Begegnungsflächen in Innenstädten oder sonstigen öffentlichen Orten unter freiem Himmel, an denen sich Menschen auf engem Raum bzw. nicht nur vorübergehend aufhalten, für nicht vertretbar.

„Auch wenn wir das aufgrund des niedrigen Inzidenzwertes für vertretbar gehalten hätten, ist es wichtig, die Einschätzung der Expertinnen und Experten ernst zu nehmen und bei Lockerungen das Einvernehmen herzustellen“, so Oberbürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer. Schließlich wolle man die Erfolge in der Pandemiebekämpfung nicht aufs Spiel setzen.

Lockerungen der Infektionsschutzmaßnahmen können nur nach Billigung des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege und im Einvernehmen mit der Regierung der Oberpfalz erfolgen. Angesichts der durchgehend niedrigen Inzidenzwerte in Regensburg hatte die Stadt am 15.2. eine Anfrage bei der Regierung der Oberpfalz gestellt.

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Nadja Pohr

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