Mieten in Regensburg heben ab! IG BAU startet „Lockruf in die Wahlkabinen“ mit Filmen zum Thema Wohnen

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Regensburg – „Für die Mieten in Regensburg gibt es seit Jahren nur eine Richtung – nämlich nach oben“, sagt Manfred Götz, stellvertretender Bezirksvorsitzender der IG BAU Oberpfalz. Er beruft sich dabei auf eine Mietpreis-Analyse des Pestel-Instituts.

Im Fokus der Untersuchung steht der Anstieg der Kosten fürs Wohnen, die der Staat übernimmt, wenn Haushalte auf Hartz IV angewiesen sind: Selbst die Kaltmiete für Wohnungen mit einfachem Standard ist demnach in der Stadt Regensburg von 7,90 Euro pro Quadratmeter (im Januar 2015) auf 9,70 Euro (im April 2021) enorm angestiegen. Ein Plus von 22,4 Prozent. Im Landkreis ist der Betrag von 5,60 Euro pro Quadratmeter auf 7,60 Euro angestiegen, um 37,5 Prozent.

Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise haben im gleichen Zeitraum deutlich weniger zugelegt – nämlich um 9,8 Prozent, so das Pestel-Institut.
„Die Mieten müssen wieder runter. Dafür muss der Neubau aber deutlich nach oben gehen – vor allem bei den bezahlbaren Wohnungen und bei Sozialwohnungen“, fordert Robert Feiger, Bundesvorsitzender der IG BAU.

„Damit das passiert, ist eine Botschaft wichtig: Das Wohnen fängt beim Wählen an“, so Feiger. Der IG BAU-Chef appelliert deshalb, „einen kritischen Blick in die Wahlprogramme der Parteien zu werfen und genau zuzuhören, was von denen kommt, die in den Bundestag und ins Kanzleramt wollen“. Es gebe Parteien, die bereits klare Zielmarken beim Neubau von Wohnungen gesetzt hätten. Andere dagegen blieben vage und vermieden konkrete Zahlen.

Dazu startet die IG BAU jetzt einen „Lockruf in die Wahlkabine“ – mit Wahl-Clips und der Aufforderung: „… iXen gehen!“. Es sind Film-Spots mit skurrilen Szenen und kuriosen Charaktertypen – wie der Figur „Wohnungen-wählen“, der als grotesker Makler die Situation auf dem Wohnungsmarkt ebenso schräg wie spöttisch skizziert.

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