Missbrauch in der Kirche Gründung des Aufarbeitungsgremiums im Bistum Regensburg steht unmittelbar bevor

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Regensburg – Verantwortliche des Bistums Regensburg, darunter Generalvikar Michael Fuchs, hatten am 16. November 2020 mit dem Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, und Mitarbeiterinnen ein ausführliches und gutes Gespräch. Dabei hatten Vertreter des Bistums Regensburg die Frage an Herrn Röhrig gestellt, wie man im Zusammenhang mit der umfangreichen Aufarbeitung bei den Domspatzen mit den nächsten Schritten für Aufarbeitungskommission und Betroffenenbeirat umgehen sollten.

„Schließlich hatten wir uns darauf verständigt, dass das Bistum mit der Zusammenstellung und Konstituierung der Aufarbeitungskommission beginnt und diese Aufarbeitungskommission als eine der ersten Aufgaben dann die Gründung des Betroffenenbeirats angeht. Die konstituierende Sitzung der Aufarbeitungskommission findet in den nächsten Tagen statt. Anschließend werden wir die nächsten Schritte weiter zügig und zielgerichtet angehen”, erklärt Generalvikar Prälat Michael Fuchs.

Im Übrigen hat das Bistum Regensburg in Bezug auf die Regensburger Domspatzen bereits in den vergangenen Jahren sowohl die Aufarbeitung von Fällen sexuellem Missbrauchs und körperlicher Gewalt sowie die Auszahlung an Betroffene umgesetzt und zudem wissenschaftliche Aufarbeitungsstudien veröffentlicht. Die umfassenden Informationen dazu, sind hier nachzulesen: https://www.bistum-regensburg.de/news/stand-der-aufarbeitung-sexueller-missbrauch-und-koerperverletzung-7949/

 

(Quelle: Pressemitteilung Bistum Regensburg)

 

Warum es zu den Missbräuchen bei den Domspatzen kommen konnte

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