Mit dem Lastenrad zum Einkaufen und ins Grüne Ohne Schweiß und CO²

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Regenstauf – Das Klima schützen und den innerörtlichen Verkehr entlasten. Das sind aktuell zwei wichtige Themen der Regenstaufer Kommunalpolitik. Deshalb entschloss sich der Markt zu einer Zusammenarbeit mit dem Regensburger Verleiher von Lastenrädern „Feine Räder“. Das Angebot wird auch vom Geschäftsführer des örtlichen REWE-Marktes, Tobias Mück, unterstützt.

Wie Regenstaufs Klimaschutzmanagerin Veronika Preis betont, geht es bei dem Angebot darum, den Regenstauferinnen und Regenstaufern ein attraktives Angebot vorzustellen und damit aufzuzeigen, dass man Einkäufe, auch wenn es mal etwas mehr wird, nicht immer mit dem Auto erledigen muss. Bürgermeister Josef Schindler begrüßte die Aktion: „Das ist ein weiterer, kleiner Schritt in Richtung Klimaschutz.“

Ohne CO² und ohne Schweiß

Das Lastenrad, das Ulrich Schmack, Geschäftsführer von „Feine Räder“ Regensburg, kürzlich vor dem REWE-Markt in der Regensburger Straße vorstellte, ist ein E-Bike. Das Lastenrad bringt es mit zwei starken Akkus auf 25 Stundenkilometer, ohne dass sich der Fahrer anstrengen muss, hat seinen „Kofferraum“ übersichtlich vor dem Lenker und bewältigt eine Gesamtlast von 200 Kilogramm.

Veronika Preis drehte bei der Vorstellung gleich eine Proberunde auf dem Parkplatz des Einkaufsmarktes und bestätigte danach die Aussage von Ulrich Schmack: „Jeder, der Fahrradfahren kann, kommt auch mit dem Lastenfahrrad zurecht.“

Dabei ist das Lastenfahrrad nicht nur eine Alternative Transportmöglichkeit für den Einkauf, es eignet sich auch gut für Familienausflüge. In der Transportbox finden bequem zwei Kleinkinder Platz. Für einen Familienausflug sind im REWE-Markt Kindersitze hinterlegt, die für die notwendige Sicherheit sorgen.

Mit Mietkosten von rund 3000 Euro veranschlagt Ulrich Schmack den Verleih der hochwertigen Räder pro Jahr. 1000 Euro jährlich steuert der Markt Regenstauf bei, 1000 Euro kommen vom Geschäftsführer des REWE-Marktes, Tobias Mück, und 1000 Euro sollen sich über die Mietgebühren erwirtschaften.

Nutzer brauchen eine App

Der REWE-Markt ist ab sofort nicht nur Standort für das Lastenrad, dort kümmert man sich auch darum, dass die Akkus geladen und das Rad einsatzbereit ist.
Wer das Rad nutzen will, muss sich zuerst die App „Donkey Republic“ auf sein Handy laden und darin seine Zahlungsdaten hinterlegen. Ist das passiert, entriegelt sich das Schloss des Lastenrades. Eine längerfristige Vorreservierung ist nicht möglich. Wer allerdings vor seinem Einkauf sicherstellen will, dass ihm das Rad nach dem Einkauf auch zur Verfügung steht, kann es schon vor Beginn des Einkaufes mieten.

Die ersten zehn Minuten schlagen beim Verleih nur mit 10 Cent zu Buche. Danach staffeln sich die Kosten nach Ausleihdauer. Je länger man das Rad ausleiht, umso günstiger wird es. So zahlt man beispielsweise aktuell für eine Stunde fünf Euro, für vier Stunden sind es zehn Euro, ein Tag kostet 25 Euro und drei Tage 53 Euro.

Probefahrten am Pfingstsamstag

Am Pfingstsamstag, 22. Mai, ist Ulrich Schmack mit Mitarbeitern und mehreren Rädern von 11 bis 16 Uhr vor dem REWE-Markt vor Ort. Dabei erklärt er ausführlich, wie man die Räder nutzen kann, auch kostenlose Probefahrten sind möglich. Zudem werden Gutscheine für eine Nutzung des Rades verteilt.

In Zukunft denken Ulrich Schmack und Tobias Mück darüber nach, dass es auch Nutzungsgutscheine für Kunden des REWE-Marktes geben könnte. Die Vorbestellungen im REWE-Markt, die während der Corona-Pandemie großen Zuspruch fanden, könnten noch durch eine Lieferung mit dem Lastenrad ergänzt werden.

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