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Regensburg & Landkreis

Regensburg: Neubau des Museums der Bayerischen Geschichte schreitet voran

Das große Glasfenster soll nach Fertigstellung des Museums den Blick auf den Dom freigeben Fotos: Stefan Hanke, Sinzing

Geschichte im Welterbe erschaffen

Es wird das neue Schmuckstück der zweitausend Jahre alten Stadt. Zukünftig ist es die erste Visitenkarte Regensburgs und nimmt die Kreuzfahrttouristen am Donauufer in Empfang. Das Museum der Bayerischen Geschichte. Nun, ein Jahr nach dem Richtfest, laufen die Bauarbeiten am Donaumarkt auf Hochtouren. Die Fertigstellung ist für das 100-jährige Jubiläum des Freistaates Bayern im kommenden Jahr vorgesehen.

Von Matthias Dettenhofer

Der Dom St. Peter ist in Regensburg nicht zu übersehen. Er ist, zusammen mit der Steinernen Brücke, das Wahrzeichen der Stadt. An einem weiteren Wahrzeichen wird derzeit fleißig gewerkelt und gebaut. Das Museum der Bayerischen Geschichte entsteht momentan am Donaumarkt. Es soll, geht es nach den Verantwortlichen, „Ein Haus der Zukunft für die Geschichte der Gegenwart“ sein.

Museum und Bavariathek am Donauufer mit Domtürmen im Hintergrund Foto: Stefan Hanke/Staatliches Bauamt Regensburg

Nach Fertigstellung des imposanten Neubaus, können Besucher zahlreiche Exponate betrachten, welche das Leben der Menschen in Bayern widerspiegelt. Weit über 1.000 Ausstellungsstücke hat das Museumsteam bislang zusammengetragen. Diese werden entweder direkt in der Ausstellung oder digital in der virtuellen Bavariathek präsentiert.

Eines der Prunkstücke der Architektur soll ein 80 Quadratmeter großes Panoramafenster werden, welches den direkten Blick auf den Dom und die Altstadt freigibt. Es markiert zugleich auch den Endpunkt der Ausstellung. Das 2,2 Tonnen schwere, acht Meter breite und drei Meter hohe Fenster wurde vor kurzem installiert.

Auch in anderen Bereichen der Museumsfassade geht es weiter: An der Ostseite des Museums werden derzeit die ersten Elemente der Keramikfassade angebracht. Über der sogenannten Eschergasse und dem Foyer des Museums, das an der Stelle des ehemaligen Hunnenplatzes später öffentlich zugänglich sein wird, sind die Monteure dabei, die Stahlkonstruktion in bis zu 17 Metern Höhe für den Einbau der knapp 700 Quadratmeter Dachverglasung vorzubereiten.

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