Ostbayerisches Handwerk auf Erfolgskurs

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Konjunktur ist weiterhin top

Wer heute in Ostbayern einen Handwerker braucht, wartet im Schnitt elf Wochen. Im Langzeitvergleich ist das ein neuer Höchststand bei der Auftragsreichweite, wie der aktuelle Konjunkturbericht der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz belegt.

Mehr Aufträge, höhere Umsätze

Für das Handwerk heißt das: volle Auftragsbücher und jede Menge zu tun. 94 Prozent der ostbayerischen Betriebe haben in der Konjunkturumfrage über das 2. Quartal 2018 angegeben, dass ihre aktuelle Geschäftslage gut oder wenigstens befriedigend ist. „Das ist ein ähnlich guter Wert wie zur Jahresmitte 2017 und gleichzeitig ein Bestwert seit mehr als 20 Jahren“, weiß Alexander Stahl, Geschäftsführer der Handwerkskammer, und sagt: „Das regionale Handwerk bleibt nach einem bereits guten Jahresauftakt weiter auf Erfolgskurs.“

Dank der guten Auftragslage haben sich bei einem Drittel der Betriebe auch die Umsätze gesteigert. Überdurchschnittlich viele Betriebe haben im Bauhauptgewerbe und im Lebensmittelgewerbe gestiegene Umsätze gemeldet, während diese im Gesundheitsgewerbe und in den Handwerken für den privaten Bedarf relativ konstant geblieben sind.
Die aktuelle Geschäftslage hat über einem Viertel der Handwerker steigende Verkaufspreise ermöglicht. Im Bauhauptgewerbe, Ausbaugewerbe und in den Handwerken für den gewerblichen Bedarf hat ein größerer Anteil an Betrieben höhere Preise durchgesetzt. Die gute Konjunktur hat die ostbayerischen Handwerker obendrein zu Anschaffungen und Baumaßnahmen ermuntert: 34 Prozent der Handwerker haben in ihr Unternehmen investiert.

Vorsichtiger haben die Befragten ihre Erwartungen für die kommenden drei Monate formuliert: Aufgrund der aktuellen Spitzenwerte rechnen nur zwölf Prozent mit einer erneuten Verbesserung ihrer Geschäftslage.

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