Regensburg: Dicke Fische im Netz der Drogenfahnder 24 Kilo Marihuana, Mercedes AMG, 80.000 Euro in bar

Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Ermittler illegale Drogen, Bargeld und Schreckschusswaffen. Auf der Pressekonferenz wurde nur die Hälfte des Funds ausgestellt.

Regensburg – Nach monatelangen Ermittlungen gingen der Polizei nun einige dicke Fische ins Netz! Fünf Verdächtige wurden wegen Handel mit Drogen im großen Stil festgenommen. Die Ware kamen aus aller Welt nach Regensburg!

Von Nadja Pohr

Bei der Durchsuchung von 22 Wohnungen und einer Spedition waren mehrere Hundert Beamte im Einsatz. Fünf Hauptverdächtige im Alter von 22 und 23 Jahren konnten festgenommen sowie mehrere illegale Drogen sichergestellt werden. Unter anderem kassierten die Beamten 12,4 Kilogramm Marihuana, 1,2 Kilogramm Amphetamine, 81 Gramm Haschisch, 27 Gramm Kokain und 51 Ecstasy-Tabletten ein. Darüber hinaus wurden auch etwa 80.000 Euro Bargeld, mehrere Schreckschusswaffen, ein Elektroschocker und ein Mercedes AMG beschlagnahmt. Bereits am 11. März konnte ein 23-jähriger Verdächtiger in Würzburg festgenommen werden. Er führte elf Kilogramm Marihuana bei sich. „Insgesamt haben wir 23,4 Kilogramm Marihuana aufgefunden“, sagt Harald Wiesenberger, Leiter der Kripo.

Polizeivizepräsident Thomas Schöniger spricht von einem „herausragenden Erfolg für die Regensburger Polizei“. Seit mehreren Monaten ermittelte die Ermittlungsgruppe „Walhalla“ in der Region.

Wie intensiv die Ermittlungen der Polizei waren, verdeutlicht Oberstaatsanwalt Thomas Rauscher: „Seit Dezember 2020 wurden 27 Telefonate abgehört und 26 Observationen durchgeführt.“ Die Auswertungen führten zu insgesamt 34 Beschuldigten.

Bei den Durchsuchungen waren über 100 Beamte im Einsatz sowie Spezialeinsatzkräfte aus Mittelfranken.
Die Beschaffung der Drogen fand größtenteils durch Postsendungen aus den USA, Spanien, England, aber auch Berlin statt. Der in Würzburg festgenommene Mann wurde bei der Rückkehr aus Berlin aufgegriffen.

Im weiteren Ermittlungsverlauf werden nun Handydaten der Verdächtigen ausgewertet und Vernehmungen durchgeführt. Beim Handel mit unerlaubten Betäubungsmitteln droht eine Freiheitsstrafe von fünf bis 15 Jahren.

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