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Regensburg & Landkreis

Regensburger Energieeffizienz-Netzwerk (REEN) – erfolgreich für das Klima Wie hiesige Unternehmen mit Köpfchen jede Menge Energie einsparen

Die Teilnehmer des Energieeffizienz-Netzwerks bei der Abschlusspressekonferenz

Regensburg – Klima- und Umweltschutz ist weltweit DAS Mega-Thema. Viele reden darüber, aber nur wenige tun was. Anders Unternehmen in unserer Region, sie sind Vorreiter. 2016 schlossen sich einige im Energieeffizienz-Netzwerk (REEN) zusammen, jetzt wurde das Ergebnis des dreijährigen Projekts vorgestellt. Das kann sich sehen lassen. REEN spart 29.000 Tonnen CO2 und 48 Millionen Kilowattstunden Energie – jedes Jahr!

Von Mario Hahn

29.000 Tonnen CO2 und 48 Millionen Kilowattstunden (kWh) Energie pro Jahr – die wenigsten können mit diesen Zahlen etwas anfangen. Wenn man aber weiß, dass eine Einsparung von 48 Mio. kWh Energie in etwa dem entspricht, was acht große Windräder im Jahr erzeugen oder knapp 14.000 Vierpersonenhaushalte im Jahr an Strom verbrauchen, klingt das viel imposanter. Man könnte aber auch mit der eingesparten Energie knapp 4.900 Mal die Erde mit einem Auto umrunden. Auch nicht schlecht. Nicht zu vergessen ist die Reduzierung des umweltschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid von gut 29.000 Tonnen jährlich. Für eine vergleichbare Umweltbilanz müsste man mehr als ein Fünftel des Stadtgebiets von Regensburg mit Wald bepflanzen!

Enorme Energieeinsparung

REEN – das ist das Regensburger Energieeffizienz-Netzwerk der REWAG, das Stadt und Landkreis gemeinsam mit der IHK und der Energieagentur im Jahr 2016 ins Leben gerufen haben. Im REEN schlossen sich elf mittelständische Unternehmen und zwei Konzernstandorte der Region Regensburg zusammen.
Zu den teilnehmenden Unternehmen aus der Region zählen – neben der REWAG und das Stadtwerk Regensburg – die Maschinenfabrik Reinhausen GmbH, das BMW Werk Regensburg, die Krones AG, die Eckert Holding GmbH & Co. KG, die Continental Automotive GmbH, die Walhalla Kalk GmbH & Co. KG, das Universitätsklinikum Regensburg, die DV Immobilien Management GmbH, die Zollner Elektronik AG und das Caritas Krankenhaus St. Josef in Regensburg.
Alle REEN-Maßnahmen hatten die Energie-Einsparung, die effizientere Nutzung technischer Prozesse und damit einhergehend die Reduzierung des CO2-Ausstoßes als Ziele. Die Teilnehmer verständigten sich auf eine Einsparung von 45 Mio. kWh pro Jahr. Das Ziel wurde übertroffen. Jetzt wird REEN fortgeführt.

„Eine Erfolgsgeschichte“

Am Mittwochabend wurde im REWAG-Casino das Ergebnis des dreijährigen Projekts vorgestellt. „Mit REEN leisten wir unseren Beitrag zum Klimaschutz“, so Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer. Der „effiziente und sparsame Umgang mit Ressourcen und Energie ist auch für den Landkreis ein wichtiges Ziel“, betonte Landrätin Tanja Schweiger. „Das Thema Klima und CO2-Einsparung ist derzeit in aller Munde. Wir freuen uns, dass wir mit unserem Netzwerk ganz konkret etwas für Regensburg und die Region tun und dabei helfen, die Vernetzung der Unternehmen vor Ort herzustellen, um das Thema Energieeffizienz noch mehr voranzubringen“, so Bernhard Büllmann, kaufmännischer Vorstand der REWAG. Bürgermeister Jürgen Huber stimmte dem zu: „Wir können so zudem zeigen, dass wir mit der aktiven Umsetzung der Energiewende in Regensburg zugleich unsere wirtschaftlich hervorragende Position stärken und Ökonomie und Ökologie hier Hand in Hand gehen. REEN ist eine Erfolgsgeschichte.“

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