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Regensburg & Landkreis

Regensburger Studenten kämpfen gegen Hunger in Afrika

Thrivin Green Team um Alexander Zacharuk (Mitte, mit Preis) und Daniel Kotter (2. v.li.) bei der Verleihung der GreenTec Awards in Berlin Foto: Thriving Green

„Spirulinazucht gegen Mangelernährung”

Regensburger Studierende gewinnen mit ihrem Konzept bei den GreenTec Awards 2017 /Stadt stellte für die praktische Testphase ein Grundstück auf dem TechCampus zur Verfügung

Studierende der Universität Regensburg haben in der Kategorie „Lifestyle“ den 1. Platz bei den GreenTec Awards 2017 gewonnen. Mit den GreenTec Awards werden innovative Projekte für Umwelt- und Ressourcenschutz ausgezeichnet – ein weltweit beachteter Preis für Nachhaltigkeit.

In Ostafrika liegt der Turkana-See, der zu salzig und zu basisch für Landwirtschaft, Bewässerung und Ernährung ist. Dazu kommt ein extremes Klima mit oftmals über 45 Grad im Schatten, so dass konventionelle Landwirtschaft nicht möglich ist. Das Wasser des Sees mit den schwierigen Eigenschaften sowie die Hitze bieten allerdings nahezu ideale Voraussetzungen für die Zucht des Superfoods Spirulina.

Spirulina-Zucht in Turkana/Kenia
Foto: Thriving Green

Warum also nicht die Mangelernährung der Menschen in dieser Gegend bekämpfen mit der Alge, die technisch leicht anzubauen ist und ein beeindruckendes Nährstoffprofil aufweist: 65 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm und zahlreiche lebensnotwendige Vitamine und Spurenelemente.

Testbecken auf dem Regensburger TechCampus
Foto: Stadt Regensburg

Das Projekt ist aus der sozialen Studentenorganisation enactus Regensburg e.V. entstanden. Dieser Verein gehört dem Lehrstuhl von Professor Michael Dowling an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Regensburg an. Jens Eckberg, Larissa Florysiak, Stefan Weigl, Richard Bock, Tobias Solis und Elisabeth Keck sowie die Projektleiter Alexander Zacharuk und Daniel Kutter stammen aus den verschiedensten Fachrichtungen und haben sich zum „Thriving Green-Team“ zusammengeschlossen.

Sie suchten für ihre Projektidee Unterstützung in der Region und fanden sie: die Universität Regensburg steuerte Organisation und Labormöglichkeiten bei, die Stadt Regensburg stellte für die praktische Testphase ein Grundstück auf dem TechCampus – dem Regensburger Science Park für innovative Zukunftstechnologien – zur Verfügung.

Nach dem Testlauf in Regensburg richtete das Thriving Green-Team im April die ersten drei Zuchtbecken vor Ort in Kenia in Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung ein. In den nächsten Monaten will das Thriving Green-Team noch mehr Menschen den Zugang zu Spirulina ermöglichen.

Mehr Infos: www.thriving-green.com.

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