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Regensburg & Landkreis

Sanierung der Porta Praetoria abgeschlossen

Leonhard Resch (Brauerei Bischofshof), Klemens Unger (Kulturreferent) und Joachim Peithner (Architekt) auf dem neugestalteten Platz neben der Porta Praetoria

Regensburger Wahrzeichen erstrahlt in neuem Glanz

Die Porta Praetoria ist weltweit das einzige erhaltene Tor eines römischen Legionslagers. Es diente der 3. italischen Legion als Zugangs- und Ausfalltor. Doch seit der Gründung des Castra Regina, dem späteren Regensburg, um das Jahr 175 nach Christus, ist viel Wasser die Donau hinabgeflossen und die Zeit hat ihre Spuren am imposanten Bauwerk hinterlassen. Nun wurde es saniert und erstrahlt wieder im neuen Glanz.

Von Matthias Dettenhofer

Es müssen stürmische und kriegerische Zeiten gewesen sein, als der römische Kaiser Marc Aurel, als Reaktion auf die Markomannenkriege, das Lager am Regen, Castra Regina, erbauen ließ. Seitdem hat es Weltkriege, Hochwasser und viele Epochen kommen und gehen gesehen. Ist in Vergessenheit geraten, wiederentdeckt worden und hat sich zum Besuchermagnet der Domstadt entwickelt. Doch über alle Jahrhunderte hinweg war es auch immer Sturm, Schnee, Regen, Abgasen und andern Umwelteinflüssen ausgesetzt. All das machte eine Generalsanierung notwendig.

Bereits kurz nach Stellung eines Förderantrags durch den Verein „Welterbe Kulturfonds Regensburg – die Förderer“ flatterte ein positiver Bescheid ins Haus. Es würden Mittel aus dem Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ für die Sanierung zur Verfügung gestellt. Die Projektleitung hatte, als Vertreter des Eigentümers die Brauerei Bischofshof übernommen. Außerdem waren die Stadt Regensburg, das Landesamt für Denkmalpflege und Architekt Joachim Peithner involviert.

Nun, etwas weniger als drei Jahre nach Antragsstellung ist das Projekt beendet. Neben der Konservierung und der Reinigung der Fassade, stand die Aufwertung des Umfeldes der Porta Praetoria ganz oben auf der To-do-Liste. „Wir haben durch die Stufenform Platz geschaffen, damit sich Regensburger und Touristen hinsetzen und das Bauwerk betrachten können“, sagt Kulturreferent Klemens Unger.

Eine besondere Neuerung ist das document Porta Praetoria. In einem der Räume wurde ein document, ein kleines Museum, eingerichtet. Dort wird die Geschichte der Porta informativ in Szene gesetzt. Der Raum ist allerdings nur im Zuge einer Führung begehbar.

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