Schulfrust schon im Kindergarten vorbeugen

Neue Trainerinnen für phonologische Bewusstheit von Stadt Regensburg zertifiziert

Regensburg – Was haben Albert Einstein, Hans Christian Andersen, Thomas Edison und Keira Knightley gemeinsam? Sie alle sind beziehungsweise waren angeblich Legastheniker bzw. Legasthenikerin. Sie hatten also alle massive Schwierigkeiten beim Schreiben- und Lesen-Lernen. An diesen prominenten Denkern bzw. Künstlerinnen und Künstlern sieht man ganz deutlich: Die Vorstellung, dass Legasthenie zwangsläufig zu Schulversagen führt und einem erfolgreichem Leben im Wege steht, ist längst überholt. Allerdings müssen die Schwierigkeiten möglichst früh erkannt und behandelt werden.

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Wenn das betroffene Kind sich in der Schule mit einzelnen Buchstaben abmüht und die Klassenkameraden schon längst kleine Geschichten verfassen, ist Frust vorprogrammiert. Um es gar nicht so weit kommen zu lassen, bietet das Amt für Tagesbetreuung seit 2001 gemeinsam mit dem Amt für Jugend und Familie die Präventionsmaßnahme „Hören, lauschen, lernen“ an. Ziel ist es, schon im Kindergartenalter den Lese-Schreiblernprozess vorzubereiten und so schulischen Schwierigkeiten vorzubeugen. Dazu wird die phonologische Bewusstheit gefördert.

Aktuell erhielten acht neu weitergebildete Fachkräfte aus Kindergärten und Kindertagesstätten ein Zertifikat, das ihnen bestätigt, nun weitergebildete „Trainerinnen für phonologische Bewusstheit“ zu sein.

Mario Hahn

Ich bin Redakteur beim Blizz, Ihrer Wochenendzeitung für Regensburg und Umgebung.

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