St. Josef investiert in Hightech-Roboter Patienten profitieren zukünftig von mehr Präzision und Sicherheit bei Operationen

Aktualisiert vor 1 Monat von Nadja Pohr

Regensburg – Das Caritas-Krankenhaus St. Josef hat sich einen zweiten Da Vinci-OP-Roboter der neuesten Generation angeschafft und tätigt somit den nächsten Schritt in der Weiterentwicklung der Klinik.

Von Nadja Pohr

Mit der Investition in ein weiteres Gerät kommen erstmals in Bayern zwei Da Vinci-OP-Roboter der neuesten Generation in einer Klinik zum Einsatz. Bereits seit 2013 arbeitet man im Josefskrankenhaus mit dem Da Vinci-Chirurgiesystem: Einem Robotersystem, das mit höchster Präzision und Sicherheit Ärzte bei chirurgischen Eingriffen unterstützt.

Die Technik ist bei der Behandlung von Prostatakrebs bereits seit acht Jahren der Standard. „Aktuell führen wir allein in der Urologie jährlich rund 400 Operationen mit einem Da Vinci-System durch, das die komplette technische Ausstattung bietet“, erklärt Prof. Dr. Maximilian Burger, Direktor der Klinik für Urologie. Mit nur einem System sei die Klinik jedoch mittlerweile an ihre Grenzen gestoßen, da der Bedarf weiter steige.

Denn nicht nur in der Urologie bietet die Technik viele Vorteile. Auch in der Chirurgie sowie der Gynäkologie setzt man auf die Unterstützung des Roboters.
„Gerade bei hochkomplexen Eingriffen im Bereich der Tumorchirurgie, zum Beispiel am Enddarm oder an der Bauchspeicheldrüse, wo Räume sehr eng werden, bietet das Da Vinci-System besonders viele Vorteile“, erklärt Oberarzt Dr. Peter Sauer, der eine 15-jährige Expertise in der robotischen Chirurgie des Bauch- und Brustraums besitzt.

Die „Arme“ des Roboters erreichen mit ihrem sehr großen Bewegungsradius auch Bereiche, die sonst nur schwer zugänglich sind. Zudem arbeiten sie feiner und ruhiger als die menschliche Hand, und modernste 3-D-Technologie ermöglicht eine äußerst genaue Sicht auf das Operationsfeld. Von der hochpräzisen Arbeit profitieren die Patienten und können sich teilweise schneller erholen.
Für Geschäftsführer Dr. Thomas Koch war die Anschaffung eines zweiten Da Vinci-Operationssystems eine logische und strategische Konsequenz in der Behandlung: „Unser Haus hat einen Schwerpunkt in der Behandlung von Tumorerkrankungen. Nicht nur, aber besonders hier spielt Präzision eine wichtige Rolle.“

Corona-Schutzimpfung für Lehrer und Erzieher

Nadja Pohr

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.