Stadt braucht 0,7 Mio. Euro mehr als geplant Umbau des Stobäusplatzes wird teurer

Regensburg – Rund 700.000 Euro mehr als geplant muss die Stadt für den Umbau des Stobäusplatzes zahlen. Statt der geplanten 1,7 Mio. Euro, die ein beauftragtes Ingenieurbüro als Gesamtkosten errechnete, belaufen sich die tatsächlichen Kosten auf voraussichtlich rund 2,4 Mio. Euro.

Im Stadtrat erklärte Planungs- und Baureferentin Schimpfermann bei einer Sitzung Mitte Dezember diese Kostensteigerung um rund 0,7 Mio. Euro mit einem konjunkturbedingten Preisanstieg und vielen Korrekturen, die im Laufe der Arbeiten vorgenommen werden mussten. In der Berechnung nicht berücksichtigt war beispielsweise der Aufwand für Ampelprovisorien, die zur Aufrechterhaltung des Verkehrs während der Bauzeit benötigt wurden. Auch die bestehenden Ampeln müssen vor Abschluss der Arbeiten umgebaut werden, damit sie aktuellen Vorschriften (Regeln der Technik) entsprechen. Zudem muss der etwa 100 Meter lange Gehweg auf der Nordseite der Greflinger Straße, zwischen der Weißenburgstraße und der Sedanstraße, erneuert werden. Der Weg ist schadhaft und baustellenbedingt übermäßig in Mitleidenschaft gezogen worden.

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Stobäusplatz
Die Baustelle am Stobäusplatz

Der Wohnkomplex und die beiden Hotels, die am Stobäusplatz entstehen, werden in absehbarer Zeit fertiggestellt. Wie der Platz dadurch belebt wird, wie Touristen die Hotels am Rande der Altstadt annehmen, wird sich in den nächsten Monaten zeigen.

Claudia Böhm

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