Stadt wird feuerwerksfreie Zone Die Regensburger Koalition löst mit dem Verbot ihr Versprechen ein

Regensburg – Ostbayerische Städte wie Landshut, Straubing oder Passau verbieten es schon länger – jetzt auch Regensburg: das Abfeuern von Silvesterfeuerwerk in der Altstadt.

Von Mario Hahn

Im Koalitionsvertrag steht es drin, jetzt wurde das Vorhaben umgesetzt. Die Regensburger Koalition aus CSU, SPD, Freien Wählern, FDP und CSB setzen der Silvesterböllerei ein Ende. Das Verbot gilt schon heuer und macht die Altstadt inklusive des umschließenden südlichen Grüngürtels, Stadtamhof, des Oberen und des Unteren Wöhrds zur feuerwerksfreien Zone. „Wir lösen damit unser Versprechen ein“, freuen sich OB Maltz-Schwarzfischer und die weiteren Koalitionäre.

Diese Entscheidung sei keine gewesen, die man bedauere, schließlich fordere die Bevölkerung schon länger ein Böllerverbot. Deshalb habe man bereits im Jahr 2019 ein Verbot geprüft, sei jedoch an rechtlichen Hürden gescheitert.

Das jetzige Verbot stützt sich laut der Oberbürgermeisterin u. a. auf die Brandgefahr, die Denkmäler wie den Dom bedrohe. „Nach der letzten Silvesternacht wurden 64 Reste von Feuerwerksraketen vom Domdachstuhl gesammelt“, so Maltz-Schwarzfischer. Unbeschreiblich, würde das hölzerne Gebilde in Feuer geraten.
Aber nicht nur das Staatliche Bauamt, auch die Polizei habe die Gefährdungslage neu bewertet und ist für das Böllerverbot. So kam es nämlich letztes Silvester zu Böllerschüssen aus der Menge auf Menschen und Streifenbeamte.

Regensburger Altstadt zur feuerwerksfreien Zone erklärt

Nadja Pohr

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.