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Regensburg & Landkreis

Start ins Schuljahr 2019/20 Blizz-Tipps zum Schulanfang

Foto: BLLV

Schultüte & Pausenbrot: Das kommt rein

Gummibärchen, Schokolade, Lutscher, Bonbons … die meisten Schultüten sind prall gefüllt mit Leckereien. Die Leiterin der Abteilung Berufswissenschaften im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV), Birgit Dittmer-Glaubig, hat eine Idee, wie es anders geht: „Wie wäre es mit einer Überraschungs-Schultüte?“ Ein Päckchen Buntstifte könnten zum Beispiel darin sein, Stofftierchen, Tagebücher oder Poesiealben – schließlich dauert es mit dem Schreiben können nicht mehr allzu lange. Viele freuen sich über einen Gutschein für einen Kino- oder Museumsbesuch, einen hübschen Füller, ein lustiges Federmäppchen, einen witzigen Radiergummi … der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. „Süßigkeiten müssen nicht völlig aus der Schultüte verdammt werden, ihr Anteil sollte aber reduziert werden“, rät Dittmer-Glaubig.

Was für die Schultüte gilt, sollte auch für das Pausenbrot zur Regel werden: abwechslungsreich und frisch zubereitet sollte es sein. Zu Vollkornbrot und Obst – der ideale Pausensnack – dürfen es ruhig auch ein paar Kekse oder mal ein Riegel sein. Es gibt mittlerweile ein reichhaltiges Sortiment an Vollkornkeksen und süßen Riegeln, die keinen raffinierten Industriezucker enthalten. Eltern, die sich mit ihren Kindern eine gesunde Brotzeit überlegen und zubereiten, erziehen ihr Kind ganz nebenbei dazu, sich bewusst zu ernähren und sich auch selber um das Pausenbrot zu kümmern.

Hausaufgaben – wichtig von Anfang an

Die ersten Hausaufgaben sind eine wahre Herausforderung – nicht nur für das Schulkind, sondern auch für viele Eltern. Entscheidend ist die richtige Herangehensweise von Anfang an – denn daran wird sich das Kind künftig orientieren. Viele Eltern stellen sich die Frage, ob sie ihr Kind bei den Hausaufgaben unterstützen sollen. „Als Faustregel gilt: Unterstützung ist erlaubt, aber nur im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe“, erklärt die Leiterin der Abteilung Berufswissenschaft im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV), Birgit Dittmer Glaubig. Zu viel Hilfe macht Kinder unselbstständig und lässt sie die Erfahrung machen: Selber kann ich es wohl nicht.

Tipps für die Eltern

  • Hausaufgaben sind wichtig – das sollten Eltern von Anfang an vermitteln.
  • Zuhören, wenn es um die Schule geht – Eltern sollten Interesse für die schulische Arbeit des Kindes zeigen, die Schulhefte durchsehen und über die behandelten Themen sprechen. Probearbeiten zeigen lassen – dabei sollte sowohl über Fehler als auch über gute Aufgabenlösungen gesprochen werden.
  • Für einen ruhigen Arbeitsplatz sorgen – Kinder brauchen einen festen Platz, an dem sie arbeiten können.
  • Strukturen schaffen – gemeinsame Mahlzeiten, feste Hausaufgaben- und Spielzeiten und eine feste Zeit zum Schlafengehen geben Halt.
  • Nicht trödeln – Eltern sollten darauf achten, dass die Hausaufgaben konzentriert und zügig erledigt werden.
  • Für tägliche Bewegung an der frischen Luft und für ausreichende Flüssigkeit sorgen – viele Kinder trinken zu wenig, das macht müde und schlapp.
  • Loben nicht vergessen – ein Lob verstärkt das „erwünschte“ Verhalten und sorgt für Motivation.
  • Hausaufgaben und Lernstoff portionieren – mit leichten Aufgaben beginnen, damit das Gehirn „warm laufen“ kann und es schon einmal die ersten Erfolgserlebnisse gibt.
  • Pausen einplanen: Pausen sind wichtig, denn sie fördern die Konzentration. Eine erste Pause sollte nach ca. 30 Minuten für 5 Minuten eingelegt werden, eine zweite nach ca. 60 Minuten für 10 bis 15 Minuten.

Quelle: BLLV

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