Steinerne Brücke ist der Star am Welterbetag

Aktualisiert vor 2 Jahren von

Bruckmandl kehrt auf seinen angestammten Platz zurück

Regensburg – Enttäuschte Touristengesichter und entnervte Einheimische. Mal war sie verhüllt, meistens nur über Behelfsstege passierbar und ihr berühmtester Bewohner war auch kurzzeitig weggezogen. Die Rede ist von der Steinernen Brücke. Seit 2010 war das Regensburger Wahrzeichen stetig im Sanierungsstress. Nun ist die Jungkur abgeschlossen und auch das Bruckmandl beobachtet von angestammter Stelle die Domspitzen.

Von Matthias Dettenhofer

Die Sonne knallt auf die Steinerne Brücke und trotzdem hat sich am vergangenen Dienstag eine große Menge an Journalisten und Schaulustigen versammelt, um das Bruckmandl in Empfang zu nehmen. Die Statue war über einige Zeit auf Kur im Bauhof in der Guerickestraße und kehrt nun komplett saniert und mit Arm (der Arm war aus ungeklärter Ursache vermutlich in der Donau verschwunden) zurück auf das Regensburger Welterbe-Wahrzeichen.

Das Bruckmandl schwebt auf seinen angestammten Platz auf der Steinernen Brücke ein und hat ab sofort den Regensburger Dom wieder fest im Blick
Foto: Peter Ferstl/Stadt regensburg

Pünktlich zum Welterbetag ist also an diesem Sonntag die Steinerne wieder komplett. Denn auch die Sanierung der Brücke ist abgeschlossen und erstmals seit 2010 ist sie wieder frei begehbar.

Bischofshof half tatkräftig bei der Sanierung des Bruckmandls mit

Nach fünf Jahren Wartezeit kehrt das Regensburger Bruckmandl, das heimliche Wahrzeichen der Stadt, auf seinen inzwischen restaurierten Sockel auf der Steinernen Brücke zurück. Die Statue wurde nach dem „verlorenen“ Arm im Dezember 2012 von Experten der Dombauhütte restauriert. Finanziert vom „Welterbe Kulturfonds Regensburg – die Förderer“ und der Brauerei Bischofshof wurde das Original-Bruckmandl komplett saniert und hat einen neuen Arm bekommen. Die aktuelle Skulptur ist bereits die dritte Version seit seiner Aufstellung im Mittelalter. Die Urversion wurde 1579 zerstört und gilt als verschollen.

Bischofshof-Brauereidirektor Hermann Goß (zweiter Vorsitzender Welterbe Kulturverein) mit Bierprinzessin Julia II. und Kulturreferent Klemens Unger (Vorsitzender Welterbe Kulturverein) Foto: Bischofshof

 

Mario Hahn

Ich bin Redakteur beim Blizz, Ihrer Wochenendzeitung für Regensburg und Umgebung.

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