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Kultur & Freizeit, Regensburg & Landkreis

Tag des offenen Denkmals am 8. September in Regensburg Moderne Denkmäler besichtigen

Expressionistische Wohnblöcke wie in der Prüfeninger Straße entstanden in den 1920er-Jahren als Projekte sozialen Wohnungsbaus

Regensburg – „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“, so lautet das diesjährige Motto der Deutschen Stiftung Denk­malschutz zum Tag des offenen Denkmals®. Auch in einer mittelalterlich geprägten Stadt wie Regensburg finden sich zahlreiche Beispiele aus dieser spannenden Epoche. Am 8. September öffnen einige von ihnen die Türen für Besucher.

Von Claudia Böhm

Die Abkehr vom Traditionellen – ein Indiz für „Modernes“. Auch in Regensburg, einer Stadt, die berühmt ist für ihre gotischen Spitzbögen, romanischen Wohntürme und neuerdings ein umstrittenes Museum der Bayerischen Geschichte, finden sich schützenswerte Bauwerke der Moderne. Im 19. Jahrhundert wuchs die Stadt im gründerzeitlichen Bauboom über ihre über­lieferten Grenzen und in der Weimarer Re­publik führte die Wohnungsnot zu Genossenschaftswohnbau. In der Nachkriegszeit entstanden lichte Sakral- und Profanbauten mit Kunst am Bau.
Gebäude, die wir heute als „modern“ betrachten, geraten indessen in den Blickwinkel der Denkmalpfleger. Das städtische Hallenbad, erbaut 1955, die RT-Halle (1928/30) oder auch das Gebäude in der Prüfeninger Straße 58 (1952, heute OTH) – am Tag des offenen Denkmals® sind wieder zahlreiche Denkmäler geöffnet. Am 8.9. gibt es Objekte zu besichtigen, die noch nie Teil des offiziellen Programms waren. Außerdem sind heuer alle Stadtteile vertreten. Sonderstadtführungen runden das umfangreiche Programm ab. Dazu gibt es neben Familien- und Kinderaktionen auch einzelne barrierefreie Angebote. Außerdem wird das zehnjährige Bestehen des Bajuwarenhauses Burgweinting mit Sonderaktionen gewürdigt.

Der Stahlskelettbau im Stil des Betonbrutalismus in der Salzburger Gasse 2 entstand in den Jahren 1970/71

Fast alle Angebote sind kostenlos. Bei erhöhtem Andrang kann es zu Wartezeiten kommen. Das Amt für Archiv und Denkmalpflege, das am 8.9. von 10 bis 17 Uhr einen zentralen Infostand im Runingerhaus betreibt, rät dazu, dann auf Alternativen auszuweichen. Programm und weitere Infos unter www.regensburg.de/denkmaltag.

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