Trotz Corona: Regensburg erlaubt Christkindlmarkt und Freisitze auch den Winter über Stadtrat beschließt konkrete Maßnahmen, um betroffene Gastronomien zu unterstützen

Regensburg – Um die von der Corona-Krise stark betroffene Gastronomie weiterhin zu unterstützen, hat der Regensburger Stadtrat in seiner letzten Sitzung konkrete Maßnahmen beschlossen.

Der Christkindlmarkt auf dem Neupfarrplatz findet vom 23.11. bis zum 23.12. statt. Verteilt über den Neupfarrplatz, Kassiansplatz, Domplatz, die Thundorferstraße und den Vorplatz des Hauses der bayerischen Geschichte werden rund 60 Buden für weihnachtliche Stimmung sorgen. Die Öffnungszeiten werden mit Montag bis Sonntag von 10 bis 20 Uhr einheitlich gestaltet. Weitere Weihnachtsmärkte in der Altstadt, bei denen die Stadt nicht Veranstalter ist, sind ebenfalls möglich. Auf allen Christkindl- und Weihnachtsmärkten in der Altstadt gelten Maßnahmen zum Infektionsschutz.
Ebenfalls beschlossen wurde der Verzicht auf die sonst übliche Pause für Freisitze im Dezember und Januar. Von Oktober bis März werden Heizstrahler und Windschutzelemente erlaubt. Aus Klima- und Umweltschutzgründen werden von Gastronomen pro Heizstrahler allerdings 40 Euro als pauschales Kompensationsentgelt eingefordert, das von der Stadt für Umweltprojekte eingesetzt wird. Im Gegenzug bleibt die im Mai beschlossene Reduzierung der Sondernutzungsgebühren für Freisitze auf 15 Prozent der üblichen Gebührenhöhe für die gesamte Freisitzsaison 2020 und 2021 bestehen.

Mario Hahn

Ich bin Redakteur beim Blizz, Ihrer Wochenendzeitung für Regensburg und Umgebung.

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