Über 100 Einsatzkräfte proben Ernstfall in Regensburg und Regenstauf Erfolgreiche Katastrophenschutzübung

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Der Zusammenstoß eines Reisebusses mit einem Lkw, der große Mengen brennbaren Gefahrguts geladen hatte, war das fiktive Ausgangsszenario einer Katastrophenschutzübung, die am vergangenen Sonntag durchgeführt wurde.

Die Helfer bei der örtlichen Einsatzleitung im Feuerwehrgerätehaus Regenstauf mit eingerechnet, haben 111 Einsatzkräfte mitgewirkt. Unter der Leitung und Regie der Staatlichen Feuerwehrschule Geretsried wurde mit dieser „Stabsrahmenübung“ der sogenannte externe Notfallplan der Donau-Speditions-Gesellschaft Kiessling in Regenstauf erprobt. Dem Krisenstab, der im Landratsamt eingerichtet wurde, oblag die Koordination aller beteiligten Stellen und Fachbehörden.

Unter der Leitung von Regierungsrat Dr. Timm Waldmann musste die schnellstmögliche Herstellung von Arbeits- und Kommunikationsstrukturen gewährleistet werden. Mit vor Ort war auch Landrätin Tanja Schweiger, die dem großen Engagement aller Beteiligten großen Respekt zollte. Sich vorzubereiten auf ein Szenario, das hoffentlich nicht eintrete, sei eine wichtige Aufgabe, der sich das Landratsamt als Katastrophenschutzbehörde aktiv stelle.

An der Bewältigung der fiktiven Gefährdungslage waren sowohl im Krisenstab („Führungsgruppe Katastrophenschutz“), als auch in der örtlichen Einsatzleitung in Regenstauf Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr, BRK, Maltesern und THW ebenso vertreten wie Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle Regensburg oder der Donau-Speditions-Gesellschaft Kiessling. Die Vorbereitung und Durchführung der Stabsrahmenübung oblag der Staatlichen Feuerwehrschule Geretsried. Wie der Leiter des Ausbildungsteams der Feuerwehrschule Hans-Christian Eibl bei der Abschlussbesprechung anerkennend feststellte, sei die Einsatzübung gut verlaufen. Dort, wo es noch Optimierungsbedarf gebe, müsse entsprechend nachjustiert werden.

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