Video-Überwachung in Regensburger Bussen CSU setzt einen Punkt um, den sie im Koalitionsvertrag mit ausgehandelt hatte

Teilen Sie diesen Artikel

Regensburg – Es passiert glücklicherweise nicht allzu häufig, wenn aber doch, sind sie oft schwer zu beweisen: Straftaten im ÖPNV. Um hier Abhilfe zu schaffen, konnte die Regensburger CSU einen Punkt, den sie im Koalitionsvertrag mit ausgehandelt hatte, nun umsetzen: Kameraüberwachung in allen Linienbussen des RVV.

„Damit gewährleisten wir ein erhebliches Plus an Sicherheit für die städtischen Busfahrerinnen und Busfahrer sowie ihre Fahrgäste“, freut sich der CSU Kreisvorsitzende und Stadtrat Michael Lehner. Es war der Regensburger CSU schon immer wichtig, dass Busse keine rechtsfreien Räume sind, in denen man sich benehmen kann wie man möchte. „Wie beispielsweise die Videoüberwachung am Bahnhofsvorplatz gezeigt hat, hat diese eine nachweislich abschreckende Wirkung auf potentielle Straftäter. Das kann letztlich auch dafür sorgen, dass mehr Bürger auf den Linienbus als Verkehrsmittel umsteigen. Damit entlasten wir das Regensburger Verkehrsnetz und schützen die Umwelt“, ergänzt Bernadette Dechant, stellv. CSU Kreisvorsitzende.

Durch die neuen Maßnahmen kann darüber hinaus dem Vandalismus Einhalt geboten werden. Der CSU Fraktionsvorsitzende Jürgen Eberwein, selbst Polizist, betont: „Die Polizei kann nach Straftaten in Bussen nachträglich auf die Videodaten zurückgreifen, um Straftäter dingfest zu machen, die sonst nicht ermittelt werden können“.

Zudem verfüge man mit diesem Videomaterial bei Bedarf künftig um gerichtsverwertbare Beweise, die eine tatsächliche Belangung der Täter überhaupt erst ermöglichen, so dass sie bei Sachbeschädigungen finanziell zur Rechenschaft gezogen werden können.

Damit kommt die Koalition auch dem Wunsch der Fahrerinnen und Fahrer entgegen, die sich zu großen Teilen mehr Sicherheit in ihren Bussen wünschen. Das gesamte Vorgehen hat auch die Zustimmung des Bayrischen Datenschutzbeauftragten gefunden. Auch der Seniorenbeirat der Stadt Regensburg hat sich für eine Videoüberwachung ausgesprochen, da gerade Senioren die Wahl ihres Verkehrsmittels stark von Ihrem Sicherheitsgefühl abhängig machen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.