Viel Erfolg beim Deutsch-Abi! Schriftliche Abiturprüfungen für 35.000 Schülerinnen und Schüler

Um trotz der Corona-Krise „faire Bedingungen“ für die bayerischen Abiturienten/innen sicherzustellen, beginnen die Prüfungen an den Gymnasien erst heute, statt schon am 30. April. Nach dem Fach Deutsch (20.05.) werden am Dienstag (26.05.) die Kenntnisse in Mathematik abgefragt, am Freitag (29.05.) wird das dritte Abiturprüfungsfach (mit Französisch) geprüft. Die mündlichen Prüfungen (Kolloquien) finden zwischen 15. und 26.06. statt.

Für rund 35.000 Schülerinnen und Schüler an den bayerischen Gymnasien beginnen am heutigen 20. Mai die Abiturprüfungen. Der ursprüngliche Termin war aufgrund der durch die Corona-Pandemie notwendig gewordenen Schulschließungen um rund einen Monat nach hinten verlegt worden. Die Prüflinge des Abiturjahrgangs 2020 konnten sich nach ihrer Rückkehr in den Unterricht ab dem 27. April gemeinsam mit ihren Lehrern gezielt auf die Prüfungen vorbereiten. Mit Blick auf den Infektionsschutz besuchten die Schülerinnen und Schüler ausschließlich die Kurse in ihren Abiturfächern – in der Regel in geteilten Gruppen.

Drei schriftliche Prüfungen und eine mündliche

Die bayerischen Gymnasiasten legen wie in den Vorjahren drei schriftliche Abiturprüfungen ab: am 20. Mai im Fach Deutsch, am 26. Mai im Fach Mathematik und am 29. Mai in einem weiteren Fach, z. B. einer Fremdsprache oder einem gesellschafts- oder naturwissenschaftlichen Fach. Die im bayerischen Abitur vorgesehenen mündlichen Kolloquiumsprüfungen in zwei weiteren Fächern finden nach den Pfingstferien zwischen 15. Juni und 26. Juni statt.

Sonderregelungen wegen Corona

Aufgrund der vierwöchigen Einstellung des Präsenzunterrichts wurden im letzten Kurshalbjahr vor dem Abitur in der Regel keine verpflichtenden Leistungsnachweise mehr gefordert. Für den Abiturjahrgang 2020 gilt bei der Ermittlung der in die Abiturnote einfließenden Halbjahresnoten eine sogenannte „Günstigerregelung“: Die Halbjahresnote für das Kurshalbjahr 12/2 in einem Fach wird entweder aus bereits bis zu den Schulschließungen erbrachten Leistungen gebildet und/oder aus einer Hochrechnung der Noten der Kurshalbjahre 11/1 bis 12/1.

Es wird die aus Schülersicht jeweils günstigere Berechnungsvariante herangezogen. Auf Wunsch des Schülers kann alternativ auch eine Ersatzprüfung durchgeführt werden. Diese Sonderregelungen werden dem Ziel gerecht, dass alle Schülerinnen und Schüler – ganz gleich, wie viele Leistungsnachweise sie im Kurshalbjahr 12/2 vor den Schulschließungen bereits erbracht haben – trotz der Sondersituation vergleichbare und faire Rahmenbedingungen vorfinden.

Die Entlassung der Abiturientinnen und Abiturienten findet voraussichtlich am 17. Juli statt.

Claudia Böhm

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