Wegen Corona: Riesenrad in Regensburg muss weg Zwischennutzung auf dem Kepler-Areal wird beendet

Aktualisiert vor 2 Monaten von Mario Hahn

Regensburg – Auf der Baufläche am Ernst-Reuter-Platz sollten ursprünglich vom 26. September bis 26. Dezember ein Riesenrad, Imbissstände und verschiedene Regensburger Vereine und Kulturschaffende zu einem bunten Programm einladen. Daraus wird jetzt nichts mehr.

Denn gemäß der Verlängerung der Vorgaben der Bayerischen Staatsregierung zur Eindämmung der Corona-Pandemie, die auch eine Schließung von Freizeit- und Vergnügungseinrichtungen vorschreibt, muss die Zwischennutzung auf dem Kepler-Areal nun endgültig beendet werden.

Bereits nach fünf Wochen musste die Zwischennutzung aber wegen des ansteigenden Infektionsgeschehens geschlossen werden. Nachdem der „Lockdown light“ nun verlängert wurde, ist eine Wiedereröffnung des Areals ausgeschlossen, was Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer sehr bedauert: „Wir wollen nach der Winterpause zeitnah mit dem Bau des Interims-ZOB beginnen und dafür muss das Baufeld komplett frei sein. Ich bin froh, dass wir trotz Corona immerhin fünf schöne Wochen mit tollem Programm auf die Beine stellen konnten – auch wenn ich gehofft hatte, dass es bis Ende Dezember weitergehen kann.“

Das Riesenrad und die Aktionsflächen der Vereine werden im Laufe der nächsten Wochen abgebaut. „Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Beteiligten – von den Partnervereinen Regensburger Eltern, Transition Regensburg und dem Kunstverein Graz über das Kulturamt mit seiner ‚Kunst-Lücke‘, dem Riesenradbetreiber und den Gastronomen bis hin zum städtischen Organisationsteam. Sie alle haben zu einem einzigartigen Projekt beigetragen, von dem ich gern noch mehr gesehen hätte“, so die Oberbürgermeisterin.

Kunst, Gastronomie und ein Riesenrad im Bahnhofsumfeld

Mario Hahn

Ich bin Redakteur beim Blizz, Ihrer Wochenendzeitung für Regensburg und Umgebung.

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