Zwei Feuerwehrmänner als mutmaßliche Brandstifter in U-Haft Niederbayern und Oberpfalz

Ein Polizist mit Handschellen und einer Pistole am Gürtel steht vor einem Streifenwagen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Rain (dpa/lby) – Zwei Feuerwehrleute sollen in Niederbayern und der Oberpfalz zahlreiche Brände gelegt haben. Die 23 und 32 Jahre alten Mitglieder einer Freiwilligen Feuerwehr sitzen nach einem Zeugenhinweis nun in Untersuchungshaft, wie das Polizeipräsidium Niederbayern am Mittwoch mitteilte.

Ein Zeuge hatte am Montagabend gesehen, wie ein Auto an der Bundesstraße 8 zwischen Rain und Schönach (Landkreis Straubing-Bogen) anhielt, der Beifahrer ausstieg und eine Hecke anzündete. Die alarmierte Polizei konnte die beiden Insassen wenig später festnehmen. Im weiteren Verlauf hätten sich die Hinweise erhärtet, dass die beiden Männer für weitere Brandlegungen und einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr als Täter in Frage kämen, hieß es von der Polizei.

So seien zwischen April und Mai in der Gegend rund um Mötzing im Landkreis Regensburg rund 370 Heuballen in Brand gesetzt worden, im Landkreis Straubing-Bogen gab es weitere Vorfälle. Bei Rain wiederum war Mitte Mai ein gefällter Baum mutwillig über die B 8 gelegt worden. Insgesamt entstand dabei ein Sachschaden im niedrigen fünfstelligen Eurobereich. Die Polizei konnte nach eigenen Angaben bereits «direkte Bezüge zwischen den Bränden und den zwei Verdächtigen» herstellen. Sie sitzen nun in U-Haft.

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