Juni ist der Rosenmonat So behandeln Sie die „Königin“ der Blumen richtig

Rosen sind das Symbol der Liebe Foto: neirfy / AdobeStock

Regensburg – Bienen lieben sie sehr. Die Pracht der blühenden Rosen ist überwältigend. Daher wird der Juni auch als Rosenmonat bezeichnet. Die „Königin“ unter den Blumen ist ein Hingucker und betört mit ihrem Duft. Damit die Rosenpracht aber nicht nur für ein paar Wochen erhalten bleibt, sondern unsere Sinne lange erfreut, haben wir Tipps für Gartenfreunde.

Von Mario Hahn

Ob Edelrose, Bodendecker-, Strauch- oder Kletterrose – entscheidend ist die richtige Sorte. Denn neben der Blütenpracht und dem Duft sind auch die Resistenz gegen Krankheiten und die Winterhärte wichtig. Gute Rosenzüchter geben das bei den Sortennamen an. Leider sind die duftendsten Rosen meist nicht ganz so krankheitsresistent.
Rosen benötigen den richtigen Platz im Garten. Das ist immer der sonnigste, es sollte aber immer ein leichter Luftzug möglich sein, denn vor der knallheißen Südwand gibt es sonst schnell Mehltau. Ist die Luft „stickig“, dann kommen andere Pilzkrankheiten.

Als Erde liebt die Rose den Lehm, der nur mit etwas Kompost und ein wenig Sand aufgelockert wird. Organischen Dünger unbedingt einstreuen. Ende des Monats sollte die Düngung eingestellt werden. Wird Verblühtes regelmäßig entfernt, können sich die Blüten bis zum Frost immer wieder neu bilden. Einmal blühende Strauchrosen können bei Bedarf nach der Blüte geschnitten werden. Entnimmt man bodennah einzelne ältere Triebe, so wird das Wachstum neuer junger Triebe angeregt.

Vorbeugen ist das Wichtigste, daher schon ab dem Austrieb regelmäßig die Blätter mit Schachtelhalmextrakt gemischt mit EM (Effektiven Mikroorganismen) übersprühen. Idealerweise ein Mal pro Woche. Taucht Mehltau auf, dann der Sprühbrühe noch einen Teelöffel Backpulver beifügen. (Quelle: ORF)

Symbol der Liebe

Die Rose ist „das“ Symbol der Liebe. Die griechische Liebesgöttin Aphrodite verehrte diese Pflanze. In den griechischen Göttersagen heißt es, dass Aphrodite ihren Mann Ares mit dem schönen Adonis betrog und hinterging. Voller Wut und Eifersucht tötete Ares Adonis. Aphrodite machte sich zu ihrem sterbenden Geliebten auf und trat dabei in die Dornen der weißen Rosen. Diese verfärbten sich mit ihrem Blut. Auf diese Weise entstanden die beiden Farben der Rose. Weiße Rosen stehen für die Reinheit der Liebe, rote Rosen symbolisieren Begierde und Leidenschaft.

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