Geben Sie einem Pflegekind ein Zuhause Regensburg sucht Pflegefamilien „mit Platz, Zeit und Herz“

Regensburg – Auch in der Domstadt ist es nicht allen Kindern vergönnt, unbeschwert und behütet aufzuwachsen. Geraten Minderjährige in Not, ist die Jugendschutzstelle rund um die Uhr erreichbar, um sie in Obhut zu nehmen. Diesen benachteiligten Kindern zeitlich begrenzt oder dauerhaft ein Zuhause in Pflegefamilien zu vermitteln, ist keine einfache Aufgabe.

Die neue Werbekampagne des Pflegekinderdienstes

Doch Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein betont: „Wir suchen ausdrücklich keine Vorzeigefamilien.“ Es sei ganz egal, ob Pflegeeltern verheiratet, nichtverheiratet, gleichgeschlechtlich oder alleinerziehend seien, Regenbogen-, Patchworkfamilien oder kinderlose Paare. Von Bedeutung sei vielmehr eine liebevolle, sichere und verlässliche Beziehung.

Um einem natürlichen Eltern-Kind-Verhältnis nahezukommen, sollen in der Regel zwischen dem Alter des Pflegekindes und eines Pflegeelternteils nicht mehr als 45 Jahre liegen. Eine pädagogische Ausbildung ist nicht erforderlich. Es kommt darauf an, dass die notwendige emotionale und finanzielle Stabilität für das Pflegekind gesichert ist. Der Pflegekinderdienst steht hierbei beratend und betreuend zur Seite. Auch finanzielle Unterstützung ist gegeben.

Unverbindliches Informationsgespräch für Interessierte

Wer sich für eine Pflegeelternschaft interessiert, kann ein unverbindliches Informationsgespräch vereinbaren. Mehr Infos unter Tel. 0941/507-4517 oder auf www.regensburg.de/pflegekinderdienst.

Präsentieren die neue Werbekampagne des Amtes für Jugend und Familie (v. li.): Verena Deubler vom Pflegekinderdienst, Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein und Dr. Volker Sgolik, Leiter des Amtes für Jugend und Familie

Claudia Böhm

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