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Sport

Die ESV 1927-Handballerinnen starten als Vizemeister in 3. Liga Süd. Ihre Chancen für die Meisterschaft sind gestiegen „Wir können aufsteigen, müssen aber nicht“

ESV-Star Franzi Peter hat 12 Tore gegen Möglingen geworfen. Foto: Richard Kraus

Regensburg – Die Handballerinnen des ESV 1927 Regensburg starteten mit einem überzeugenden Heimsieg gegen den TV Möglingen in die neue Saison der 3. Liga Süd. Dank der Neuzugänge könnte der Vizemeister der Vorsaison in dieser Spielzeit das Maximum erreichen. Auf dem Weg dorthin müssen die „Eisenbahnerinnen“ aber hohe Hürden nehmen. Die nächste heißt SG Schozach-Bottwartal. „Da müssen wir auf der Hut sein“, warnt ESV-Trainer Stefan von Frankenberg.

Von Mario Hahn

ESV-Trainer Stefan von Frankenberg mit Neuzugang Isabel Toth
Foto: Alexander paintner

Blizz: Der Auftakt in die neue Saison scheint nach dem 32:21-Sieg geglückt. Dennoch waren Sie nicht restlos zufrieden. Was hat Ihnen missfallen?
Stefan von Frankenberg: Ich habe mir das Spiel noch einmal auf Video angeschaut und 16 frei verworfene Bälle von allen Positionen gezählt. 5 bis 8 sind normal, das waren deutlich zu viel ausgelassene Chancen und hat mir nicht gefallen. Hier müssen wir viel konzentrierter abschließen.

Positiv fiel die Deckungsarbeit auf. Ist das eine der großen Stärken der Mannschaft?
Bislang war das keine Stärke von uns, aber wir arbeiten daran. Inwieweit wir die Deckung verbessert haben, werden wir spätestens im nächsten Spiel sehen, da treffen wir auf eine wesentlich stärkere Mannschaft.

Was hat Ihnen sonst noch gegen Möglingen gefallen?
Wir haben viele gute Chancen herausgespielt und ich konnte allen Spielerinnen Einsatzzeiten geben und etwas ausprobieren, das war positiv. Auch das Zuschauerinteresse war erfreulich und die Stimmung war gut.

Sie haben mit Amelie Bayerl und Julia Drachsler zwei der drei Neuzugänge in der Startmannschaft aufgeboten. Was war mit Isabel Toth?
Im Handball hat man ja den Vorteil, dass man immer wieder durchtauschen kann. Neuzugang ist ja nicht gleichbedeutend mit Stammplatz, aber ich denke, dass jede genügend Spielzeit hatte. Grundsätzlich ist es für mich nicht so wichtig, wer in der ersten Sieben steht. Entscheidender sind die Spielerinnen, die am Schluss auf der Platte stehen und das Spiel gewinnen.

Am Sonntag (17 Uhr) ist man bei Schozach-Bottwartal. Der ambitionierte Aufsteiger aus Baden-Württemberg war spielfrei, konnte sein Können noch nicht zeigen. Ihre Erwartungen?
Das ist eine starke Mannschaft, die sich sehr gut mit einigen Juniornationalspielerinnen verstärkt und eine erstligaerfahrene Spielmacherin hat. Mein Co-Trainer Ingo Gömmel hat das Team bei einem Vorbereitungsturnier extra beobachtet und wir werden uns das Spiel gemeinsam auf Video anschauen. Ich denke, dass das für uns eine ganz schwere Begegnung wird und wir alles geben müssen, um das Spiel zu gewinnen. Als Aufsteiger haben sie nichts zu verlieren und werden bei ihrer Heimpremiere brennen. Da müssen wir auf der Hut sein und alles zeigen.

Aktuell stehen die „Eisenbahnerinnen“ auf Platz 1 der Tabelle. Das kann doch nur das Saisonziel sein, insbesondere nach der Vizemeisterschaft in der Vorsaison, oder?
Wir können aufsteigen, aber wir müssen nicht aufsteigen. Das ist schon ein feiner Unterschied. Allerdings sollte in diesem Fall eine Mannschaft aufsteigen, die stärker ist als wir. Dann hat diese Mannschaft es auch verdient. Im letzten Jahr ist Freiburg aufgestiegen. Die waren nicht stärker als wir, aber sie haben weniger Punkte gegen Mittelfeldteams liegen lassen.

Danke sehr für das angenehme Gespräch und viel Erfolg.

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