Der 36. Arber Radmarathon ist erfolgreich angelaufen. Zum Start waren bereits mehr als 1.000 Radsportbegeisterte angemeldet / Erlös geht an Sternstunden e.V.

Regensburg – Der 36. Arber Radmarathon ist erfolgreich angelaufen. Vom 18. bis 26. Juli fahren die Teilnehmenden auf ihren eigens ausgewählten Radstrecken zu Gunsten von Sternstunden e.V. nach dem Motto: „Mach DEINEN Arber Radmarathon, Dein Arber hilft!“.

Zu Veranstaltungsbeginn am Samstag, waren bereits 1120 Radsportfreunde/innen angemeldet und haben damit einen Spendentopf von  16.000 Euro generiert.

Viele Teilnehmer haben aufgrund des schönen Wetters gleich das erste Wochenende des 9-tägigen Veranstaltungszeitraums genutzt, um „ihren eigenen“ Arber Radmarathon zu fahren. Auch Sportbürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein trat kräftig in die Pedale und bewältigte ihre eigene „Arber Strecke“ mit viel Spaß und dem guten Gefühl für einen guten Zweck zu radeln.

Große Teilnehmergruppen mobilisierten die langjährigen Sponsoren des Arber Radmarathons. An der Spitze der Chef selbst – Helmut Stadler mit seinem „Zweirad Center Stadler Team“. Aber auch  Continental und die Volksbank Raiffeisenbank Regensburg-Schwandorf eG mobilisierten viele Mitarbeiter zum Mitmachen beim diesjährigen 36. Arber Radmarathon.

Die Besonderheit beim diesjährigen „Arber“ ist, dass dieser überall stattfinden kann, nachdem ein Massenstart und die Zielankunft am Dultplatz in Regensburg aufgrund der Corona bedingten Vorschriften nicht möglich waren. Das hat die Fantasie der Teilnehmer angeregt. Der am weitesten entfernt stattfindende Arber wurde von einem Radfreund aus Regensburg in Florida (USA) durchgeführt. Sehr bemerkenswert sind auch

  • die Radgruppe die den Arber auf dem Peloponnes in Griechenland gefahren sind
  • der sog. „Istrien Arber“ mit über 120 km
  • der „Drei-Länder-Arber“ am Bodensee in D, A, CH

oder die Hauptstadtfahrt über 240 km in und durch Berlin mit immerhin 1000 hm.

Der Arber Radmarathon motiviert Teilnehmer auch zu sportlichen Höchstleistungen. Ausdauersportler Tom Schröder hatte am Samstag die 250 km Arber-Runde und am Sonntag die 170 km gefahren. Sein Ziel ist es alle 5 Rennradstrecken während der 9 Tage zu bewältigen. Die längste gefahrene Einzelstrecke liefert bisher Bernhard Schmitt aus Hemau mit seinem „Race around Oberpfalz“. 388 km mit 4800 hm in 15:40 Stunden, Respekt vor dieser Leistung!

Fast schon „romantisch anmutend“  ist die Geschichte einer Familie aus Wenzenbach, die als „Omloretti-Griemaldi-Team 80“ an den Start für eine 50 km Runde mit 500 hm gingen. Zum 80. Geburtstag von Gisela war die Familie mit 10 Personen ihren eigenen Arber Radmarathon gefahren und Gisela mit Ihren 80 Jahren war noch nicht mal die Älteste im Teilnehmerteam. Eine beeindruckende Leistung – Respekt!

Der Arber Radmarathon läuft noch bis zum 26.07. Bis dahin kann sich immer noch angemeldet werden. Die Onlineanmeldung schließt am Sonntag um 12.00 Uhr. Veloclub Präsidentin Barbara Wilfurth zeigt sich begeistert, dass der Arber Radmarathon trotz der Corona Pandemie so gut funktioniert: „Die Fantasie und die Motivation der Teilnehmenden ist beeindruckend. Macht mit und meldet Euch noch an unter www.arber-radmarathon.de zu Gunsten von Sternstunden e.V.“.

Mario Hahn

Ich bin Redakteur beim Blizz, Ihrer Wochenendzeitung für Regensburg und Umgebung.

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