DFB-Elf geht gestärkt ins EM-Auftaktspiel Generalprobe geglückt: Aber am Dienstag wartet mit dem Weltmeister eine „andere Hausnummer“

Das DFB-Team um Thomas Müller feierte eine erfolgreiche EM-Generalprobe gegen Lettland Foto: Thilo Schmürgen/Reuters Pool/dpa

Im letzten Testspiel vor der EM 2021 siegte die DFB-Elf eindrucksvoll mit 7:1 gegen Lettland. Im Auftaktspiel der Europameisterschaft (11.6.-11.7.) wartet mit dem amtierenden Fußball-Weltmeister aber ein anderes Kaliber. Doch Thomas Müller und Co. scheinen gegen Frankreich gewappnet.

Von Mario Hahn

Gegen Lettland, den 138sten der FIFA-Weltrangliste, zündete die deutsche Nationalmannschaft am Dienstag im Düsseldorfer Stadion ein Offensivfeuerwerk.

Das Torfestival beim 100. Länderspiel von Torwart Manuel Neuer und ein erstes kleines Fan-Comeback haben mächtig Lust auf die Europameisterschaft geweckt. Das sportliche Großereignis, dieses Mal verteilt auf elf verschiedene europäische Länder, beginnt am Freitag um 21 Uhr mit dem in Rom stattfindenden Eröffnungsspiel Türkei gegen Italien. Deutschland in der Gruppe F mit Frankreich, Portugal und Ungarn steigt am kommenden Dienstag (15.6.) ins Turniergeschehen ein.

Die Partie gegen den Nachbarn wird schwerer als die Generalprobe. „Natürlich wissen wir, dass Frankreich eine andere Hausnummer ist als Lettland“, sagte Thomas Müller bei RTL. Dann geht es in der Münchner Allianz Arena für Bundestrainer Jogi Löw und die Nationalelf vor 14.000 Zuschauern gegen den Weltmeister mit Weltklassespielern wie Kylian Mbappé oder Antoine Griezmann und nicht mehr gegen namenlose Sparringspartner wie Lettlands Torschützen Aleksejs Saveljevs (75.) oder den hilflosen Torwart Roberts Ozols.

Die 1.000 zugelassenen Zuschauer in der Düsseldorfer Arena hatten jedenfalls ihren Spaß an der Darbietung der DFB-Auswahl, die in der offensiven Inszenierung von Löws EM-System mit Abwehr-Dreierkette nach Herzenslust kombinieren und auch treffen durfte. Tempo und Intensität müssten jedoch „noch mehr gesteigert werden“, forderte Löw und prophezeite: „Dann ist das bis nächste Woche in Ordnung.“

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