„Die Vereine haben große Verantwortung übernommen” Playoff-Start in der Eishockey Oberliga Süd

Aktualisiert vor 4 Wochen von Mario Hahn

Regensburg – Die Hauptrunde ist absolviert, nun steuert die Oberliga Süd auf die entscheidende Phase der Saison zu. Ab Freitag (19. März) beginnen die Play-offs zunächst mit einer Qualifikationsrunde für das Viertelfinale. Dabei treffen im Modus mit Hin- und Rückspiel (19. und 21. März) der Hauptrundensiebte auf den –zehnten und der –achte auf den Hauptrundenneunten. In der Oberliga Nord läuft die Hauptrunde noch bis Ostern.

„Wir haben uns gemeinsam mit den Vereinen der großen Herausforderung gestellt, eine Saison während einer Corona-Pandemie auszutragen und sind mit dem Abschluss der Hauptrunde sehr zufrieden“, sagt DEB-Ligenleiter Markus Schubert und ergänzt: „Die Vereine haben große Verantwortung übernommen und gezeigt, dass man so eine Situation nur gemeinschaftlich bewältigen kann. Dies ist sehr lobenswert. Nun gilt es, die Playoffs genauso gut durchzubringen.“

 

So lief die Hauptrunde in der Oberliga Süd …

Es wurde eine eineinhalbfache Runde gespielt, in der letztlich nur sieben Begegnungen ersatzlos gestrichen werden mussten. Von 49 ausgefallene Spielen wurden 42 neu angesetzt und ausgetragen, was bedeutet, dass rund 97 Prozent der Spiele durchgeführt wurden. Es kam bei der Wertung der Hauptrunde die Quotientenregel zum tragen.

Die gestrichenen Spiele betrafen alle den EC Peiting, der dreimal in der Spielzeit in Quarantäne musste, rechtzeitig zu den Pre-Play-offs aber wieder einsatzbereit ist.. Die Selber Wölfe und der EV Füssen sind die beiden Vereine, die in der bisherigen Wettkampfsaison (Vorbereitung und Hauptrunde) ohne Quarantäne auskamen. Hauptrundenmeister der Oberliga Süd wurden wie in der Spielzeit 2019/2020 die Eisbären Regensburg.

 

Statistiken zur Hauptrunde der Oberliga Süd:

Spielerstatistiken

Top-Torjäger:                                  Nick Miglio (Selber Wölfe) – 35 Tore

Top-Scorer:                                    Nick Miglio (Selber Wölfe) – 67 Punkte

Top-Vorlagengeber:                      Nikola Gajovsky (Eisbären Regensburg) – 38 Assists

Punkte pro Spiel:                   Thomas Greilinger (Deggendorfer SC) – 1,95

Meiste Strafminuten:                   Tobias Wedl (Landsberg River Kings) – 79 Strafminuten

Punktbester Verteidiger:             Linus Svedlund (ECDC Memmingen) – 44 Punkte

 

Torhüterstatistiken

Meiste Siege: Peter Holmgren (Eisbären Regensburg) – 18 Siege (1 Niederlage)

Benjamin Dirksen (Höchstadter EC) – 19 Siege (12 Niederlagen)

Wenigste Gegentore pro Spiel:      Florian Mnich (Selber Wölfe) – 1,56

Beste Fangquote:                          Florian Mnich – 94,7 Prozent

 

Teamstatistiken

Powerplay:                   Eisbären Regensburg – 26,2 Prozent, EC Peiting – 25,7, Selber Wölfe – 24,1

Unterzahl:                    Deggendorfer SC – 85 Prozent, Selber Wölfe – 84,9, EC Peiting – 83,8

Fairste Mannschaft:                 EC Peiting – 8,7 Strafminuten/ Spiel

Meiste Siege:                            Eisbären Regensburg – 27

Meiste Tore:                             Starbulls Rosenheim – 161 Tore

Wenigste Gegentore:              Selber Wölfe – 81 Gegentore

Alle Zahlen zur Hauptrunde der Oberliga Süd gibt es hier: https://www.gamepitch.de/deb/oberliga/oberliga-sued/

 

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So werden die Play-offs …

Nach der Qualifikationsrunde der Teams auf den Plätzen sieben bis zehn werden die Play-offs anschließend ab dem Viertelfinale im Modus „best-of-five“ gespielt. Geplanter Beginn des Viertelfinals ist der 23. März. Ab dem 3. April startet das Play-off-Halbfinale in der Oberliga Süd und ab dem 16. April wird der Meister der Oberliga Süd gesucht, der spätestens am 25. April feststeht.

In den Pre-Play-offs (19. und 21. März) treffen aufeinander:

Blue Devils Weiden (10.) – EC Peiting (7.) Hinspielwertung: 0:5

ECDC Memmingen Indians (9.) – EV Lindau Islanders (8.)

 

Bei den Blue Devils Weiden wurde bei der vorgeschriebenen PCR-Eingangstestung für die Play-offs ein positiver Fall festgestellt. Das Hinspiel gegen den EC Peiting entfällt daher und wird mit 5:0 für Peiting gewertet. Ob das Rückspiel am Sonntag in Peiting stattfinden kann, ist derzeit offen.

Für das Play-off-Viertelfinale (ab 23. März) sind bereits qualifiziert:

Eisbären Regensburg, Selber Wölfe, Starbulls Rosenheim, Höchstadter EC, SC Riessersee, Deggendorfer SC

 

Was passiert, wenn …

Szenarien Quarantänepflicht: Wird eine Mannschaft vor Beginn einer Play-off-Serie (bis max. 30 Stunden vor Eröffnungsfaceoff) mit einer Quarantänepflicht belegt und weist bis zur oben genannten Frist keine Mindeststärke (9+1) nach, so scheidet die Mannschaft im Vorfeld der Serie aus.

 

vor Beginn der Pre-Playoffs …
… die nächstplatzierte Mannschaft (Tabellenplatz 11) ersetzt diese Mannschaft und erhält in keinem Falle das Heimrecht.

 

vor Beginn des Viertelfinales:
… die in der Hauptrunde besser platzierte Mannschaft, die in den Pre-Playoffs ausgeschieden ist, ersetzt diese Mannschaft und erhält in keinem Falle das Heimrecht.

 

vor Beginn des Halbfinales …
… die in der Hauptrunde besser platzierte Mannschaft, die im Viertelfinale ausgeschieden ist, ersetzt diese Mannschaft und erhält in keinem Falle das Heimrecht.

 

vor Beginn des (Staffel)-Finales …
… die in der Hauptrunde besser platzierte Mannschaft, die im Halbfinale ausgeschieden ist, ersetzt diese Mannschaft und erhält in keinem Falle das Heimrecht.

 

vor Beginn des Oberligafinales …
… sind in diesem Fall die Voraussetzungen für die Teilnahme am Oberliga-Finale zu beachten.

 

Szenarien während einer Play-off-Serie:

Bei einem positiven Testergebnis (Schnelltest oder PCR) …

… und in der Folge einem Ausscheiden beider Mannschaften einer Serie (Viertelfinale oder Halbfinale): In diesem Fall erhält die in dieser Runde ausgeschiedene Mannschaft, die in der Abschlusstabelle der Hauptrunde besser platziert ist, nachträglich den Startplatz der ausgefallenen Paarung. Diese erhält in keinem Falle das Heimrecht in der nachfolgenden Runde.

… und in der Folge einem Ausscheiden beider Mannschaften der Nord- und Süd-Finalserie: In dem Fall erhält die im Halbfinale ausgeschiedene Mannschaft, die in der Abschlusstabelle der Hauptrunde besser platziert ist, den Titel „Deutscher Oberliga Süd/Nord Meister 2020/2021 und ist für das Oberliga-Finale qualifiziert, sofern sie die Voraussetzungen erfüllt.

… und in der Folge einem Ausscheiden beider Mannschaften in der Finalserie zur Oberliga-Meisterschaft: In dem Fall werden die Verlierer aus den Finalserien Nord und Süd miteinander verglichen. Die Mannschaft, die in der Abschlusstabelle der jeweiligen Staffel besser platziert ist und die Voraussetzungen für einen Aufstieg erfüllt, erhält die Teilnahme am Oberliga-Finale.

Für das große Oberliga-Finale qualifizieren sich grundsätzlich der Meister Oberliga Nord und der Meister Oberliga Süd. Aber es gibt Ausnahmen.

Für den Fall, dass der Meister der Staffel Nord oder Süd die Voraussetzungen (siehe Durchführungsbestimmungen 6.1.) nicht erfüllt, rückt der in der Staffel unterlegene Finalist nach. Für den Fall, dass auch der unterlegende Finalist der Staffel Nord oder Süd die Voraussetzungen 6.1. nicht erfüllt, bleibt die Ausgangskonstellation bestehen – Meister Oberliga Nord Meister gegen Meister Oberliga Süd. Erfüllen beide Staffel-Meister die Voraussetzungen 6.1. nicht, gibt es ein zusätzliches Aufstiegsfinale zwischen den unterlegenen Staffel-Finalisten.

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Mario Hahn

Ich bin Redakteur beim Blizz, Ihrer Wochenendzeitung für Regensburg und Umgebung.

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