Regensburg – Die Eisbären Regensburg haben die Hauptrunde in der Eishockey-Oberliga Süd mit Bravour auf Rang zwei beendet. Einzig der EC Peiting hat das Team um Trainer Igor Pavlov am letzten Spieltag noch von Platz eins verdrängt. Für viele ist das Abschneiden mit dieser jungen Mannschaft eine Überraschung. Nicht so für Geschäftsführer Christian Sommerer.

Von Matthias Dettenhofer

Blizz: Wie sehr hat Dich das Abschneiden der Mannschaft nach der Hauptrunde überrascht? Platz zwei ist eine starke Leistung, besonders mit dem Wissen, dass der Kader in der Sommerpause eigentlich komplett runderneuert wurde.

Christian Sommerer: Dass diese Mannschaft vorne mitspielt, hat mich kaum überrascht. Dafür wurde sowohl bei der Zusammenstellung und in der Sommer-Vorbereitung als auch im täglichen Trainingsbetrieb akribisch gearbeitet. Die Spieler wurden so ausgewählt, dass sie Igors Konzept und Vorstellungen entsprechen und umsetzen können und wollen. Zudem hatten wir bisher kaum verletzte Spieler.

Wurmt es Dich sehr, dass Euch Peiting noch abgefangen hat?

Nein, wirklich nicht.

Was macht Trainer Igor Pavlov im Vergleich zu seinem Vorgänger anders?

Wir haben wahrscheinlich den einzigen Trainer in Deutschland, der in der KHL, Nationalliga A und DEL trainiert hat. Igor ist ein absoluter Fachmann und Vollprofi, der Eishockey 365 Tage im Jahr lebt und vorlebt. Igor möchte jeden Spieler jeden Tag besser machen, egal ob jung oder alt. Darüber hinaus hat er eine ganz klare Vorstellung, die er geradlinig durchzieht

Du bist nah dran am Team, wie sehr stehen die “Leit-Eisbären“ wie Peter Flache, Nikola Gajovsky, Tomas Gulda und Peter Holmgren in der Verantwortung für die junge Mannschaft? Helfen sie den Jungs, gerade als es einmal vier Spiele ohne Sieg in Serie gab?

Unsere erfahrenen Spieler sind wichtig für das Team. Zudem haben wir mittlerweile einige jüngere, aber trotzdem schon langjährige Oberliga-spieler im Kader. Die Mischung passt und das Team geht auch durch solche Talsohlen gemeinsam.

Was erwartest Du von der Meisterrunde?

Einen harten Kampf um die Tabellenführung.

Zum Schluss noch eine wirtschaftliche Frage. Laut eishockey.info hat der Verein einen Zuschauerschnitt von etwa 2.200 Fans pro Heimspiel. Seid Ihr da in der Kalkulation (klar, mehr dürfen es immer sein)?

Ja, wir liegen hier in der Planung.

Christian, vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg für das Match gegen Rosenheim!