Eisbären Regensburg so stark wie lange nicht mehr „Entscheidend ist, was am Schluss rauskommt“, mahnt Eishockey-Trainer Max Kaltenhauser

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Regensburg – Die Eisbären waren in den letzten Wochen sehr erfolgreich. Neun Siege in Serie erspielten sich die Regensburger in der Meisterrunde der Eishockey-Oberliga Süd, ehe eine schwere Grippewelle fast das ganze Team matt setzte. Prompt folgte am letzten Sonntag, trotz couragiertem Auftritt, ein 1:4 in Riessersee. Für Trainer Max Kaltenhauser kein Beinbruch, er schaut sowieso nur von Spiel zu Spiel – und fährt damit ziemlich gut.

Von Mario Hahn

Max Kaltenhauser, Trainer der Eisbären Regensburg
Foto: Melanie Feldmeier

Blizz: Sieg folgte auf Sieg. Mittlerweile seid ihr auf dem 2. Platz. Mischen die Eisbären das Feld von hinten auf?
Max Kaltenhauser: Wir waren in letzter Zeit sehr erfolgreich, das stimmt. Das ist aber schon wieder Vergangenheit und hat deswegen für uns nur bedingt große Relevanz. Wie wir schon oft gesagt haben – das mag sich vielleicht abgedroschen anhören – wir denken von Spiel zu Spiel, immer nur ans nächste. Mal schauen, was dabei herauskommt. Ob wir jetzt gerade Zweiter, Achter oder Elfter sind – natürlich ist es schön, Zweiter zu sein – das ist nur eine Momentaufnahme. Entscheidend ist, was am Schluss rauskommt.

Zuletzt musstet ihr krankheitsbedingt auf viele Spieler verzichten. Lichtet sich langsam das Lazarett?
Ich hoffe, dass die kranken Spieler sukzessive wieder zurückkommen, aber das haben wir ja schon die ganze Saison über; ständig fehlt irgendeiner. Vermutlich werden auch künftig immer wieder Spieler ausfallen – toi, toi, toi, dass es nicht so schlimm wird. Trotzdem konnten nach der ganz großen Grippewelle am Wochenende einige nicht trainieren. Jetzt schauen wir mal, wer uns in den nächsten Spielen zur Verfügung stehen wird. Solange wir so viele Spieler aufs Eis bringen, dass der Schiedsrichter anpfeifen kann, versuchen wir zu gewinnen. So schaut‘s aus!

Am Freitag geht es nach Rosenheim, am Sonntag kommt es ab 18 Uhr in der Donau-Arena zum Derby gegen Weiden. Was erhofft ihr euch?
Unsere Herangehensweise bleibt immer gleich. Wir versuchen, uns optimal vorzubereiten und so gut wie möglich zu spielen; im besten Fall zu gewinnen. Und egal, wie das Spiel in Rosenheim ausgeht, wir werden für das Spiel am Sonntag wieder analysieren: Was haben wir gut gemacht, wo können wir was besser machen? Und dann versuchen wir aufs Neue zu gewinnen. Aber natürlich wollen das unsere Gegner auch und so kann niemand prognostizieren, was dabei herauskommt. Wie gesagt, wir wollen immer unser Ding machen, so gut es geht, und hoffen, dass möglichst viel dabei rauskommt.

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