ESV 1927 Regensburg weiter ungeschlagen Vorbereitung auf die 2. Handball-Bundesliga

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Regensburg – Nach dem Turniersieg in Chemnitz gewannen die Bunkerladies beim HC Erlangen mit 29:20 und gegen den HCD Gröbenzell mit 28:22.

Im Rahmen des Duells mit Drittliga-Aufsteiger HC Erlangen in der neuen Sporthalle der Franconian International School in Erlangen musste ESV-Coach Csaba Szücs mit Amelie Bayerl, Anika Bissel, Anna Fuhrmann, Lea Röhrl und der verletzten Sophia Peter gleich auf fünf Rechtshänderinnen verzichten und war so vor allem im Rückraum zum Improvisieren gezwungen. Die Variante mit zwei Linkshänderinnen im Aufbau klappte hervorragend: Franzi Peter übernahm die Spielmacherrolle und hatte in der blendend aufgelegten Nicole Lederer eine gut agierende Nebenfrau.

Auch am Kreis nutzte der ESV seine körperlichen Vorteile und war über Julia Drachsler (6) und Sara Mustafic (3) insgesamt neunmal erfolgreich. Die Deckung stand gut, sodass beim 19:7-Halbzeitstand die Messe gelesen war. Nach Wiederanpfiff testete Coach Szücs einige neue Varianten und Spielerinnen aus dem Anschlusskader: Erlangen konnte so etwas Ergebniskosmetik betreiben und das Ergebnis bis zum 20:29-Endstand deutlich freundlicher gestalten.

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Julia Drachsler überzeugt nicht nur in der Abwehr, sondern auch im Angriff am Kreis.
Foto: Hans-Christian Wagner

Zum Programm des zweitägigen Trainingslagers in Regensburg am letzten Wochenende gehörte neben dem Foto-shooting für die 2. Handball-Bundesliga auch ein Duell mit dem HCD Gröbenzell. Der langjährige Drittligarivale hatte sich kurzfristig mit Ex-Bundesligaspielerin Saskia Putzke verstärkt und dürfte zum Favoritenkreis in seiner Staffel zählen. In der ersten Hälfte entwickelte sich ein munteres Spielchen und der ESV präsentierte sich in der Offensive sehr treffsicher. Beim Stand von 18:13 ging es in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel waren den Gastgeberinnen dann das Training und die vielen absolvierten Spiele innerhalb einer Woche anzumerken.

Positiv war die Abwehrleistung zu bewerten: Die Deckung gestattete Gröbenzell nur neun Treffer im zweiten Durchgang. Endstand: 28:22 aus ESV-Sicht. Trainer Szücs war insgesamt zufrieden: „Wir mussten in dieser Woche auf einige Spielerinnen verzichten, sodass einiges umgestellt und ausprobiert werden musste. Die ein oder andere Variante hat mir gefallen und ist durchaus auch eine Option für die Saison.“ Die beginnt am 4. September mit dem Heimspiel im ESV-Bunker gegen den Fast-Bundesligaaufsteiger und Topfavoriten Füchse Berlin.

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