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Sport

Fußball: Jahn Regensburg bei Wehen Wiesbaden Jetzt muss ein Dreier her! Egal wie, ansonsten wird‘s richtig schwer.

Jahn-Kapitän Marco Grüttner schreit gegen Bielefeld seinen Frust hinaus. Negative Energie lässt sich auch in positive Energie umwandeln - und in Siege! Foto: Johannes Gatzka

Regensburg – Von einem „Schicksalsspiel“ so früh in der Saison will der Jahn-Trainer nicht sprechen. Aber ein richtungsweisendes Spiel ist die Partie am Samstag in Wiesbaden auf alle Fälle. Verliert man beim Aufsteiger, dann kann‘s richtig knüppeldick kommen. Schließlich warten auf den Jahn danach richtige Kracher.

Von Mario Hahn

Noch herrscht keine Panik. Vielleicht ist man ein wenig alarmiert. „Wenn wir drei Punkte mitnehmen, stehen wir wieder gut da.“ Richtig, Mersad Selimbegovic. Mit dann sieben Zählern wäre man dann sogar um drei besser als zum selben Zeitpunkt in der Vorsaison.
Doch erst mal muss man bei Wehen Wiesbaden bestehen. Anstoß ist am Samstag, 13 Uhr, in der Brita-Arena. Die Mannschaft von Rüdiger Rehm steht zwar noch immer sieglos da, hat aber als Aufsteiger bisher keine schlechten Leistungen erzielt. Außer gegen Hannover (0:3) verlor man gegen Karlsruhe, Aue und Köln (Pokal) nur knapp mit jeweils einem Tor Unterschied. Und in Bochum letzte Woche führten die Hessen sogar mit 3:0, ehe sie in letzter Minute per Elfer den Ausgleich hinnehmen mussten.
Die aufsteigende Form des kommenden Gegners hat auch Jahn-Trainer Selimbegovic registriert: „Die sind gut drauf, offensiv stark und stehen nicht unter Druck.“
Und der Jahn selbst? Steht er unter Druck? Nach drei Niederlagen in Folge. Hat man gar ein „Schicksalsspiel“ vor der Brust? Davon könne keine Rede sein, sagt Selimbegovic.Dennoch muss der Jahn am Samstag punkten, idealerweise gleich drei Mal. Nach Wehen und der Länderspielpause warten mit dem VfB Stuttgart, Dynamo Dresden und dem Hamburger SV harte Brocken.
Für diesen Samstag sind fast alle Spieler an Bord (nur Markus Palionis ist leicht angeschlagen, musste am Mittwoch das Training abbrechen). Auch Neuzugang Gimber strahlt Hoffnung aus. „Der Benedikt ist fit, macht einen guten Eindruck. Seine Kopfball- und Zweikampfstärke wird uns gut tun“, weiß der Jahn-Trainer.
Wohl wahr, steht man doch laut ran-Datenbank in der Kategorie „Zweikämpfe“ weit unten (nur 48,32 % gewonnen). Verbesserungsbedarf gibt es laut derselben Quelle auch bei den „Torschüssen“ (42 Stück, nur Nürnberg und Darmstadt bolzen weniger) und „Pässen“ (nur 69,35 % kommen an; Liga-Minus-Wert). Und – nicht falsch verstehen jetzt – in der Kategorie „Fairplay“. Hier rangiert der Jahn auf einem sechsten Rang. Nett, aber wie heißt es so schön? „Nett ist der kleine Bruder von sch…“
Alex Meyer weiß schon mal um den Schlüssel zum Erfolg. Unter der Woche erklärte der Jahn-Torwart: „Wir müssen mutig auftreten. Man muss merken, dass wir unbedingt wollen. Es wird ein harter Schlagabtausch gegen einen Gegner, der alles geben wird.“
Und wenn es der Jahn nicht besser macht, kann er sich sehr schnell in den Abgründen der Tabelle wiederfinden.

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