Jahn verliert gegen Club … und gegen die Politik

Regensburg – Wenige Stunden vor der Niederlage im Testspiel gegen Nürnberg präsentierte der Jahn ein Schutz- und Hygienekonzept zur Wiederzulassung von Stadionbesuchern zum Saisonstart. Die Politik versetzte dem einen Dämpfer.

Von Mario Hahn

Am Dienstag gab‘s gleich zwei Niederlagen. Beim 0:1 gegen Nürnberg könnte man der Jahn-Elf noch das Fehlen von Engagement vorwerfen (was nicht der Fall war), bei der zweiten Pleite war man aber chancenlos. Denn obwohl der Verein die Pflicht erfüllte und einen von der DFL geforderten umfassenden Maßnahmenkatalog ausarbeitete, stellt sich die Politik derzeit quer gegen eine teilweise Rückkehr von Fans in Stadien. Wegen des aktuellen Infektionsgeschehens wäre das ein falsches Signal an die Bevölkerung, urteilten die Gesundheitsminister der Länder.

Gleichzeitig stellten sie klar: Spiele vor Publikum seien derzeit nicht vor dem 31. Oktober vorstellbar.
Das Konzept der Deutschen Fußball Liga sieht u. a. personalisierte Tickets, ein Verbot von Alkohol und Gästefans sowie die Rückkehr einer reduzierten Zahl von Fans in die Stadien vor. Anstatt möglichen 15.210 wären das in Regensburg 5.096. Fakt aber ist: Der SSV Jahn ist auf den Tag X gut vorbereitet.

Claudia Böhm

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