Jahnelf erwartet kämpferische Löwen Regensburg will Braunschweig „permanent unter Druck setzen“ und Punkte mitnehmen

Der SSV Jahn Regensburg beendet das Hinspiel mit einem 3:0-Sieg gegen Eintracht Braunschweig. Mehr als die Hälfte des Spiels agierten die Gastgeber in Überzahl, nutzten ihren Vorteil voll aus und überzeugten mit Effizienz. Dabei stach insbesondere Albion Vrenezi heraus. Der flinke Dribbelkünstler erzielte zwei Treffer gegen Eintracht Braunschweig. Foto: Johannes Gatzka

Regensburg – Gegen Düsseldorf wäre mehr drin gewesen als ein 1:1, darüber ist man sich im Klaren. Doch die Jahn-Elf richtet den Blick schon wieder nach vorne: Am Freitag geht es zu Eintracht Braunschweig. Gegen den Tabellenvorletzten könnte nach 90 Minuten mehr als nur ein Punkt rausspringen.

Von Mario Hahn

„Wir hatten gegen die Fortuna eine starke erste Halbzeit, aber nach dem Seitenwechsel haben wir es dem Gegner ein wenig zu leicht gemacht. Deswegen ist ein Unentschieden in Ordnung, aber wir sind nicht komplett zufrieden“, fasst Andreas Albers die Partie gegen Düsseldorf zusammen. Auch Erik Wekesser zog kein durchweg positives Fazit: „Die Partie ist ein wenig unglücklich gelaufen. Ich bin der Überzeugung, dass wir hätten gewinnen können.“

Das Auswärtsspiel bei den Braunschweiger „Löwen“ wird eine schwierige Aufgabe für die Rothosen. „Ich denke, dass die Eintracht von Beginn an tief stehen wird. Man hat in der ersten Halbzeit des Hinspiels gesehen, wie schwierig dieser Gegner zu bespielen ist“, sagt Albers. Man müsse über die gesamte Spieldauer fokussiert bleiben und „unsere Stärken auf den Rasen bringen“. Als Matchplan habe man sich vorgenommen, den Gegner „permanent unter Druck zu setzen“ und auch „offensiv immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen“. Der Jahn-Stürmer erwartet vor allem ein kampfbetontes Spiel. „Braunschweig wird alles in die Waagschale werfen und wir müssen uns über die gesamte Spieldauer dagegen wehren. Wer uns kennt, weiß aber, dass wir unangenehm zu bespielen sind. Wir sind bereit für einen Kampf. Wir werden wie immer Vollgas geben, pressen und sprinten. Wenn wir am Freitag so mutig wie gegen Düsseldorf agieren, haben wir auch gegen Braunschweig eine gute Chance, etwas Zählbares mit zurück nach Regensburg zu nehmen“, fasste Erik Wekesser die Anforderungen für das Auswärtsspiel in Niedersachsen zusammen.

Nicht mitreisen werden Sebastian Nachreiner, der seit dem DFB-Pokalspiel an einem Muskelfaserriss laboriert, und Jan Elvedi. Der Verteidiger sah gegen Düsseldorf seine fünfte gelbe Karte und muss nun ein Spiel pausieren.

Wie immer überträgt Sky das Spiel in voller Länge. Auf der Jahn-Homepage gibt es den Liveticker.

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