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Nächster Jahn-Halt: Dresden Jahn-Elf muss Niederlagen gegen Kiel und Bielefeld wegstecken

Auf Sargis Adamyans Treffsicherheit wird es ankommen, wenn der Jahn aus Dresden Punkte mitnehmen möchte. Im Hinspiel ist ihm das leider nicht gelungen Foto: Gatzka/SSV JAHN

Regensburg – Zwei Spiele, zwei Niederlagen, null Tore. Die Bilanz der beiden letzten Partien des SSV Jahn Regensburg in der 2. Fußball Bundesliga liest sich ernüchternd. Und dennoch gibt es keinen Grund, in Panik zu verfallen. Die Beierlorzer-Elf steht mit satten 29 Punkten nach wie vor im gesicherten Mittelfeld der Tabelle. Die nächste Chance, wieder zu punkten, hat der Jahn an diesem Sonntag beim Gastspiel gegen Dynamo Dresden.

Von Matthias Dettenhofer

Auch wenn die beiden letzten Auftritte gegen Holstein Kiel und vor allem zu Hause gegen Arminia Bielefeld keine Jubelsprünge zulassen, so verfällt beim Jahn niemand in Panik. Klar, dass man bei gefühlten 100 Torchancen in zweimal 90 Minuten keinen Treffer zustandegebracht hat, ist ärgerlich. Und dennoch gilt, die Mannschaft von Trainer Achim Beierlorzer macht in dieser Saison bislang einen überragenden Job und hat mit 29 Punkten starke 13 Punkte Abstand zum Relegationsrang und zu den beiden Abstiegsplätzen. Unterschätzen sollte man diese Situation jedoch nicht, aber dank der besonnenen Führung von Beierlorzer und dem kompetenten Umfeld um Dr. Christian Keller, dem Geschäftsführer Profifußball, ist eine Panikreaktion nicht zu befürchten.

Die Chance auf Wiedergutmachung bietet sich dem Team nun am kommenden Sonntag beim Auswärtsgastspiel in Dresden. Die Bilanz gegen die Dynamos ist jedoch bislang nicht wirklich positiv für den SSV. In fünf Aufeinandertreffen gelang dem Jahn nur ein eigener Treffer, während es im eigenen Gehäuse achtmal eingeschlagen hat. Unter dem Strich stehen gegen die Sachsen vier Niederlagen und nur ein Unentschieden. Aber wann, wenn nicht jetzt wäre der optimale Zeitpunkt, etwas Zählbares aus Dresden zu entführen. Das würde dann das Ende zweier Serien bedeuteen, zum einen der Mini-Krise des Jahn und der, noch nie gegen Dynamo gewonnen zu haben. Obendrein ist es die Chance, Dresden auch in der Tabelle deutlich auf Abstand zu halten.

Anpfiff im Rudolf-Harbig-Stadion ist am 17. Februar um 13.30 Uhr.

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