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Sport

Neutraublinger Rope-Skipperinnen erneut Deutscher Mannschaftsmeister

Bei der DM in Göttingen siegreich: die Rope-Skipperinnen vom TSV Wacker 50 Neutraubling Foto: Michael Gessner

Souverän gewannen die fünf Mädels vom TSV Wacker 50 Neutraubling zum zweiten Mal in Folge

Nachdem sie bereits die beiden Jahre zuvor den Titel „Deutscher Juniorenmannschaftsmeister“ absahnten – keine große Überraschung mehr. Neu war jedoch in diesem Jahr die Zusammensetzung des Teams: Die beiden „Oldies“, Julia Schmid und Stefanie Lex, kehrten nach vier Jahren Wettkampfpause in den Leistungssport zurück. Die beiden waren vor ihrer langen Wettkampfpause bereits sechs Mal in Folge Deutscher Mannschaftsmeister – also keine unbeschriebenen Blätter. Umso erstaunter reagierte die Konkurrenz, als sie in Göttingen sahen, wer da bei Wacker 50 Neutraubling in diesem Jahr neben Anna Uhl, Olivia Gessner und Verena Silbereisen noch mit an den Start ging.

18 Mannschaften kämpften um die begehrten Punkte und den Meistertitel. Mit großer Ausdauer lieferte sich das Team durch alle Disziplinen einen Wettkampf der Spitzenklasse. In fünf der sechs Disziplinen setzten sie sich klar an die Spitze der Rangliste und gewannen so verdient die Gesamtwertung mit mehr als 250 Punkten Vorsprung vor dem Zweitplatzierten, den Mädels vom TV Oberstein. Auch in allen anderen Alters- und Wettkampfklassen kam kein Team an diesem Wochenende an die 2426,9 Punkte der Mädels heran.

Jetzt steht die EM in Portugal an

Als Deutscher Mannschaftsmeister und derzeit bestes Team Deutschlands dürfen sie Ende Juli zur Europameisterschaft nach Portugal reisen. „Besonders gefreut haben wir uns – neben unserem tollen Erfolg – über die vielen mitgereisten Zuschauer: So viele Eltern und Freunde haben uns angefeuert“, sagt Olivia Gessner. Mit Plakaten und Glücksbringern wurden die Sportlerinnen bestens unterstützt und betreut. „Unser Dank gilt natürlich auch besonders Magdalene Kroll, die zwei Tage lang ununterbrochen als Kampfrichterin im Einsatz war“, ergänzt Anna Uhl. „Jetzt‘s gibt aber keine große Verschnaufspause“, meint Stefanie Lex, „wir schmieden schon die ersten Pläne für die Vorbereitung auf die EM.“

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