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Perfekter Start ins neue Jahr Jahn Regensburg besiegt SC Paderborn mit 2:0

Akrobatisch: Hamadi Al Ghaddioui zeigte gegen Paderborn eine bärenstarke Leistung und war maßgeblich an zwei Toren beteiligt Foto: Johannes Gatzka

Regensburg – „Kämpfen und siegen!“ Der SSV Jahn Regensburg hat zum wiederholten Male auf die Schlachtgesänge der eigenen Anhängerschaft gehört und seine unerschüttliche Moral unter Beweis gestellt. Der 2:0-Erfolg gegen den SC Paderborn war der perfekte Start ins neue Fußballjahr 2019. Am Sonntag versucht die Elf von Trainer Achim Beierlorzer, bei Holstein Kiel nachzulegen.

Von Mario Hahn

Noch letzte Woche titelte der Blizz in seinem Jahn-Bericht nach der verpatzten 0:5-Generalprobe in Ingolstadt mit „Ein Weckruf zur richtigen Zeit“. Am Mittwoch ließen Verteidiger Marcel Correia und die Jahn-Elf Taten folgen. Das 2:0 gegen Paderborn vor knapp 8.000 Zuschauern in der eiskalten Continental Arena war ein deutliches Ausrufezeichen und signalisiert der kompletten 2. Bundesliga: Nach der sehr guten Vorrunde ist auch in der Rückrunde mit den Oberpfälzern zu rechnen!
Dabei mussten die Zuschauer Geduld walten lassen. Nachdem sich beide Mannschaften in der ersten Hälfte weitestgehend selbst neutralisiert und keine richtigen Tormöglichkeiten kreiert hatten, spielte der SSV Jahn im zweiten Durchgang seine großen Trümpfe aus: die Moral und den unbändigen Willen, bis zur letzten Minute eines Spiels alles zu geben. Sehr zur Freude der Fans. So war es Maximilian Thalhammer vorbehalten, der für den verletzten Adrian Fein als zentraler Mittelfeldspieler in der Startelf auflief, das Führungstor für den Jahn zu erzielen. Das Zuspiel von Hamadi Al Ghaddioui vollendete Thalhammer mit einem platzierten Flachschuss von der Strafraumkante ins rechte untere Eck (53.). Den zweiten Treffer erzielte Sebastian Stolze, der überraschend für Jann George von Beginn an spielte. Stolze, der am Tag zuvor 24 Jahre alt geworden war, kam über den linken Flügel. ließ einen Paderborner Verteidiger mit einem Haken aussteigen und vollendete flach ins untere rechte Eck (73.). Auch hier war Al Ghaddioui der Vorlagengeber. Sowohl Jahn-Kapitän Marco Grüttner als auch ein Paderborner hatten noch die Chance auf ein weiteres Tor, doch der Jahn schaukelte den 2:0-Sieg gekonnt über die Zeit.
Am Sonntag nun muss der Jahn bei Holstein Kiel bestehen. Anpfiff ist um 13.30 Uhr. Im Hinspiel trennten sich beide Teams torlos. Die Partie verspricht vornweg schon einiges, denn in der Tabelle trennen die beiden Mannschaften lediglich zwei Punkte.
Alle, die nicht live vor Ort sein können, haben die Möglichkeit, die Partie über den Liveticker und Turmfunk über www.ssv-jahn.de zu verfolgen. Auch der Bezahlsender Sky überträgt die Partie.

 

Oliver Hein feiert ein emotionales Comeback

Jahn-Urgestein Oliver Hein
Foto: Johannes Gatzka

Gänsehautstimmung in der Continental Arena. Wir schreiben die 85. Minute. Maximilian Thalhammer verlässt das Spielfeld. Für ihn steht ein alter Bekannter bereit: Oliver Hein. Der Symphatieträger kommt am Mittwochabend in der Partie gegen Paderborn für die restliche Zeit rein. Sofort wird es laut auf den Rängen, der Applaus kennt keine Grenzen mehr. Nach Monaten der Rehazeit feierte das Jahn-Urgestein sein Comeback in einem Pflichtspiel. Auch nach dem Abpfiff schallt es noch „Oli, Oli Hein, Oli Hein“ von den Tribünen. „Vor heimischem Publikum mein Comeback feiern zu können, ist schon etwas Besonderes. Dass ich wieder so toll begrüßt wurde, das macht mich stolz und freut mich sehr“, sagt Hein. Wir vom Blizz sagen: Willkommen zurück und bleib uns gesund!

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