Rot-weißer Tabellenführer trifft auf blau-weißen Liganeuling Während der „kleine“ Jahn derzeit alle überrascht, sucht der „große“ FC Schalke 04 noch seine Rolle.

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Regensburg – Mersad Selimbegovic hat sich positioniert: „Wir sind nicht der Favorit, Tabelle hin oder her. Schalke ist der große Favorit.“ Der Ex-Bundesligist muss aber erst einmal bei den formstarken Regensburgern bestehen. Showdown ist am Samstag (13.30 Uhr) im Jahnstadion.

Von Mario Hahn

In der Oberpfalz kann man derzeit äußerst zufrieden sein über das bisher Erreichte. Aus den ersten drei Partien holte der Jahn das Maximum von neun Punkten. Auch Torwart Alex Meyer ist glücklich, schließlich musste er noch keinen Gegentreffer hinnehmen.

Anders Schalke 04. Der Traditionsclub aus Gelsenkirchen kommt in seiner ersten Zweitliga-Saison schwer in Fahrt. Jeweils ein Sieg, ein Remis und eine Niederlage stehen bei den Königsblauen zu Buche. Dennoch muss man Respekt zeigen, die Qualitäten sind vorhanden.

Selimbegovic weiß darum, wittert dennoch eine Chance. „Das ist ein Spiel, wo man als Jahn-Trainer keine Motivationsrede braucht. Da muss man eher beruhigen. Auch wenn wir mit heißem Herzen unterwegs sind: Wenn der Kopf nicht kühl ist, kann das nicht gutgehen.“

Übrigens: Offensichtlich dürfen nun doch 5.324 Zuschauer ins Jahnstadion. Wegen der zu hohen Inzidenz in Regensburg (mehr als drei Tage in Folge über 35) wurde darüber spekuliert, nur maximal 1.500 Zuschauer ins Stadion zu lassen.

Gut zu wissen: Diesen Samstag stehen sich der Jahn und Schalke nach mehr als einem halben Jahrhundert erstmals wieder in einem Pflichtspiel gegenüber. Die einzigen Vergleiche beider Mannschaften datieren aus dem Jahr 1954. Am damaligen 15. August gab es in der ersten Runde des DFB-Pokals ein Unentscheiden (1:1) in Regensburg. Das Rückspiel am 1. September gewann Schalke mit 6:4.

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