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Sport

Trendsportart Splashdiving: Philip Melzer aus Regensburg ist Mitglied der deutschen Nationalmannschaft Auf der Suche nach der perfekten Arschbombe

Philip Melzer aus Regensburg ist Mitglied der deutschen Splashdiving-Nationalmannschaft Alle Fotos: Melzer

Regensburg – Spektakuläre, athletische Sprünge aus unterschiedlichen Höhen, spritzende Aufschläge und begeisterte Zuschauer: Das sind die Attraktionen von Splashdiving. So nennt sich die Disziplin international. In Deutschland gibt es für die Technik der Funsportart eine ebenso freie wie drastische Übersetzung: Arschbombe. In Regensburg haben wir mit Philip Melzer einen Meister seines Faches.

Von Mario Hahn

Man kennt sie aus jedem deutschen Freibad: die Arschbombe. Pubertierende männliche Teenager versuchen auf diese spezielle Art und Weise, das weibliche Geschlecht zu beeindrucken. Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg.
Doch was die wenigsten wissen: Die perfekte Arschbombe zu beherrschen ist eine Kunst für sich. Splashdiving nennt sich international diese Sportart, die aktuell eher noch ein Schattendasein führt.

Runter geht’s mit einem Salto…

Beim Splashdiving wird aus Höhen zwischen einem und 27 Metern gesprungen und je nach Schwierigkeitsgrad wird der Sprung mit Saltis oder/und Schrauben ergänzt. Dabei werden Punkte (von einem bis zehn) vergeben, ähnlich wie beim Turmspringen.

…eine perfekte Arschbombe macht aus: Eine hohe Fontäne und ein lauter Knall

Viele Nationen haben sogar eine Nationalmannschaft. Deutschland stellt seit 2004 die erfolgreichste. Das Team holte bisher fast jeden Titel bei der Splashdiving World Championship.
Mitglied der deutschen Nationalmannschaft ist seit August Philip Melzer aus Regensburg. Seit drei Jahren betreibt der 15-jährige Realschüler professionell Splashdiving – wenn er nicht gerade auf dem Parcour oder Trampolin unterwegs ist.

Philip Melzer aus Regensburg

Blizz: Philip, Du bist in die deutsche Splashdiving-Nationalmannschaft aufgenommen worden. Macht Dich das stolz?
Philip Melzer: Ja, sehr. Es ist eine super Möglichkeit, mit einer tollen Truppe eine Menge Spaß zu haben.

Arschbomben zu machen ist eine eher seltene Sportart, oder?
Ja, aktuell ist Splashdiving noch eine Randsportart, aber man bemerkt gerade eine gewisse Aufbruchstimmung.

Was macht die perfekte Arschbombe aus?
Eine hohe Fontäne, ein lauter Knall und begeisterte Zuschauer 🙂

Und wie genau bekommt man die hin?
Durch hartes Training, gepaart mit Willen und perfektionierter Akrobatik.

Ist dieser Sport mitunter nicht auch schmerzhaft?
Ja, hin und wieder gibt es blaue Flecken oder missglückte Landungen auf den Rücken oder Bauch.

Und was hilft dagegen? Hast Du da einen Trick?
Ein Neoprenanzug ist da ganz hilfreich. Wichtig ist, keine Angst zu haben und trotzdem weiterzumachen.

Bist Du schon mal ganz übel auf dem Wasser gelandet?
Ja, nicht nur einmal.

Hast Du irgendwelche Tricks für Anfänger?
Ich empfehle, die ersten Splash Downs vom Beckenrand zu üben, oder von einem 1-Meter-Sprungbrett aus. Diese Sprünge dann stetig professionalisieren und langsam in der Höhe bei entsprechender Sprungsicherheit steigern.

Zu guter Letzt: Die Frauen stehen doch auf Männer, die eine perfekte Arschbombe hinkriegen, oder?
Ja, das hat schon eine gewisse Wirkung auf die Damenwelt 😉

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