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Sport

Vor dem Spiel SSV Jahn gegen 1. FC Nürnberg Nürnbergs Trainer Canadi im Interview

Die Sondervariante des Jahn Heimtrikots 2019/20 mit eigens angefertigten Aufdrucken, die das 130-jährige Bestehen des SSV Jahn Regensburg würdigen. Foto: Janne

Regensburg – Auf ein erstklassiges Spiel hoffen die Fans, die sich auf die Begegnung des 1. FCN mit dem SSV Jahn freuen. Am Sonntag (27.10.) werden beide Vereine im Nürnberger Max-Morlock-Stadion versuchen, das Spiel für sich zu entscheiden. Ein Blick auf die jeweils letzten fünf Spiele macht klar, dass diesmal alles möglich ist. Nürnbergs Trainer Damir Canadi hat Blizz vorab Fragen zum Spiel beantwortet.

Von Claudia Böhm und Mario Hahn

Bevor das Spiel in Nürnberg am Sonntag um 13.30 Uhr angepfiffen wird, trainiert die Jahnelf mit besonderem Ehrgeiz. Nach dem knappen Sieg gegen Sandhausen wissen die Spieler, „dass noch viel Arbeit vor uns liegt“ (Marcel Correia). In einer Voranalyse rechnet Abwehrspieler Correia mit weniger Ballbesitz als noch gegen Sandhausen, weshalb es einmal mehr darauf ankommen werde, seine Chancen effektiv zu nutzen: „Mit dem Ball müssen wir uns vor allem in der Entscheidungsfindung verbessern“, stellte Correia klar.

Im Auswärtsspiel gegen den Club muss Mersad Selimbegovic weiter auf Oli Hein (Schulterverletzung) und Andi Geipl (Adduktorenverletzung) verzichten. Bene Saller stünde zwar nach abgesessener Gelb-Sperre wieder zur Verfügung, aufgrund Erkältung und muskulärer Probleme konnte der Rechtsverteidiger zu Wochenbeginn aber nicht mit der Mannschaft trainieren.

Weil Sport hungrig macht

Viele Jahn-Fans werden am Sonntag in die Frankenmetropole reisen, um die Partie live mitzuerleben. Für Bahnreisende bietet das „Lok.in im Regensburger Hauptbahnhof das günstige Fan-Paket: eine Leberkassemmel und eine Jahnhalbe für nur 3,35 Euro. Wer nach dem Spiel Appetit auf traditionell fränkische Gerichte hat, kann im liebevoll restaurierten Restaurant „Heilig-Geist-Spital“ einkehren. Tipp: Krustenschäufele mit Kloß und Sauerkraut.

Trainer Canadi im Interview

Er coacht die Nürnberger: Damir Canadi. Foto: FCN

Blizz: Damir Canadi, für uns Regensburger ist das Spiel gegen den 1. FC Nürnberg ein besonderes. Sieht es der „Club“-Trainer genauso?
Damir Canadi: Jedes Spiel in dieser Liga ist etwas Besonderes. Es zeichnet diese Liga aus, dass der Letzte beim Ersten gewinnen kann. Man muss in jedem Spiel an seine Grenzen gehen – und manchmal auch darüber hinaus.“

Sie sind seit 1. Juli beim 1. FC Nürnberg. Zuvor waren Sie bei Atromitos Athen (2017-19) und Rapid Wien (2016-17). Was unterscheidet den deutschen Fußball Ihrer Ansicht nach von den anderen?
Ich denke, dass vor allem die zweite Liga in Deutschland etwas ganz Besonderes ist. Hier gibt es keine Mannschaft, die nicht mithalten könnte.

Nach einem für Nürnberger Verhältnisse mäßigen Saisonstart hat sich Ihre Mannschaft stabilisiert und ist Stück für Stück in der Tabelle nach oben gerückt. Haben Ihre Spieler Ihre Spielphilosophie nun verinnerlicht?
Wir hatten im Sommer einen großen Umbruch, daher war es für uns nicht überraschend, dass wir am Anfang etwas brauchen würden. In den letzten Partien hat die Mannschaft sich aber stetig weiterentwickelt. Einzig die Ergebnisse sind noch nicht so ausgefallen, wie wir uns das gewünscht und auch verdient hätten.

Wo sehen Sie die Stärken vom SSV Jahn Regensburg? Gibt es einen bestimmten Spieler, vor dem Sie Ihre Mannschaft warnen müssen?
Der Jahn zeichnet sich durch eine kompakte Mannschaft aus, die in ihrem Kern schon sehr lange zusammenspielt. Mit Grüttner haben sie einen Zielspieler in ihren Reihen, der seine Torgefahr in der zweiten Liga schon vielfach unter Beweis gestellt hat.

Was erwarten Sie für ein Spiel und wie glauben Sie, wird es ausgehen?
Wir erwarten ein intensives, umkämpftes und enges Spiel. Wir spielen zuhause, daher ist es auf jeden Fall unser Ziel, am Ende die drei Punkte hier zu behalten.

Zu guter Letzt: Wird der 1. FC Nürnberg am Ende der Saison aufsteigen?
Auch, wenn das nicht jeder gerne hören mag, unser Ziel ist es, im vorderen Drittel dabei zu sein. Wir denken aber immer nur an den kommenden Gegner und werden versuchen, uns weiter zu stabilisieren – die Qualität dafür haben wir auf jeden Fall.

Damir Canadi, vielen Dank für Ihre Zeit.

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