„Wir respektieren Darmstadt 98, mehr aber auch nicht“ Nach gutem Auftritt gegen Nürnberg: Jahn-Cheftrainer Mersad Selimbegovic geht mit viel Selbstvertrauen in das zweite Saisonspiel

Regensburg – Nach dem durchaus überzeugenden Auftritt gegen den 1. FC Nürnberg trifft der SSV Jahn Regensburg diesen Samstag auf den SV Darmstadt 98. „Wir respektieren unseren Gegner, mehr aber auch nicht“, gibt sich Cheftrainer Mersad Selimbegovic selbstbewusst.

Von Mario Hahn

Der Saisonauftakt ist der Jahn-Elf geglückt. Nach dem Weiterkommen in der ersten Runde des DFB-Pokals (4:3 i. E. gegen den 1. FC Kaiserslautern) folgte im ersten Spiel der Saison ein 1:1 im Heimspiel gegen den „Club“. Nicht nur das Ergebnis stimmte positiv, auch das Auftreten der Regensburger Spieler auf dem Platz zeugte von Selbstvertrauen. Voller Elan und Mut suchte die Jahn-Elf dabei immer wieder den Weg nach vorne und erspielte sich so mehrere gute Tormöglichkeiten.
Besonders gut agierten in der Partie gegen Nürnberg das defensive Mittelfeld um Gimber und Besuschkow (er erzielte per Elfmeter das 1:1) sowie „Rückkehrer“ Vrenezi auf der rechten offensiven Außenbahn. Auffällig waren auch noch Wekesser, der als gelernter Stürmer plötzlich als linker Verteidiger auflief und seine Sache gut machte, sowie Hein auf der Position des rechten Verteidigers. Nach hinten erledigte der Routinier seine Sache souverän und nach vorne brachte er viel Dynamik ins Spiel. Vom Sportmagazin „Kicker“ wurde er sogar zum Spieler des Spiels ausgezeichnet. Es scheint, dass sich das Jahn-Urgestein in seiner letzten Saison als aktiver Spieler einiges vorgenommen hat. Ob Hein auch gegen Darmstadt wieder von Beginn an ran darf, steht noch nicht fest, weil mit Saller der etatmäßige Rechtsverteidiger zurückkehrt.

„Defensiv hatte der Jahn-Routinier seine Seite gut im Griff, nach vorne schob er immer wieder an und brachte Dynamik ins Spiel. Mit Abstand der auffälligste Spieler auf dem Rasen.“ So urteilte das Sportmagazin „Kicker“ nach der Partie über Oliver Hein
Foto: Johannes Gatzka

Die „Lilien“ aus Darmstadt sind mit einem 2:3 in Sandhausen in die neue 2. Liga-Saison gestartet. An der Seitenlinie des nächsten Jahn-Gegners steht mit Markus Anfang ein neuer Coach, dem Mersad Selimbegovic „gute, neue Ideen vom Fußballspielen“ bescheinigt. Die Frage ist nur, wie schnell die Darmstädter Mannschaft diese neuen Ideen verinnerlicht. Nichtsdestotrotz erwartet der Jahn-Cheftrainer im Stadion am Böllenfalltor ein „brutal schweres Spiel“ gegen eine „gut organisierte Elf“, die über „schnelle Außenspieler und einen guten Stoßstürmer“ verfügt. Dennoch: Man respektiere Darmstadt, „mehr aber auch nicht“.
Das Spiel des Jahn in Darmstadt wird am Samstag um 13 Uhr angepfiffen. Wie die „Lilien“ mitteilten, sind 1.741 Heimfans im Stadion zugelassen. Dem entsprechenden Hygienekonzept erteilte das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Darmstadt die Freigabe.

Mario Hahn

Ich bin Redakteur beim Blizz, Ihrer Wochenendzeitung für Regensburg und Umgebung.

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